Im Blog von DeBenny habe ich den folgenden Text gefunden. Schon etwas älter, aber das tut der Aktualität ja keinen Abbruch:
Meine Sichtweise ist, dass die Bibel von Menschen geschrieben wurde und als Menschenwerk zwangsläufig nicht perfekt sein kann. Darüber hinaus halte ich dafür, dass selbst eine perfekte Bibel von unperfekten Menschen nicht perfekt verstanden werden kann. Folglich ist jedes Bibelverständnis, auch das konservativste, buchstabengetreuste, fehlerhaft. Was immer wir aus der Bibel herauslesen ist nicht perfekt, sondern fehlerhaft, ganz unabhängig von unserem theologischen Hintergrund, ob wir liberal sind oder konservativ. […]
Der Unterschied zwischen einer biblizistischen Auslegung, die von der Fehlerlosigkeit der Bibel ausgeht, und einer kritischeren Sichtweise wie der meinen, die mit Fehlern immer rechnen muss und dies auch tut, liegt meiner Meinung nach darin, dass die kritische Herangehensweise ehrlicher ist und die eigene Sündenverfangenheit, also Fehleranfälligkeit, eher in Rechnung stellt.
– DeBenny in Die Bibel – Menschen- oder Gotteswerk?
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