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Vatikan: Die neue Freiheit der Rede

In der katholischen Kirche tut sich was. Auf der Familiensynode ging es heiß her. Kardinal Kasper hat jetzt der ZEIT dazu ein bemerkenswertes Interview gegeben. Auch wenn den werten Kollegen für die Überschrift (natürlich) wieder nur die Homosexualität angemessen reisserisch erschien, ist das Interview selbst sehr spannend und gibt in wenigen Worten tiefe Einblicke in die vatikanische Seele. Ein paar Kostproben aus den Antworten des Kardinals:

Der Papst wollte eine offene Diskussion. Daran sind viele [Bischöfe] nicht gewöhnt.

Die Synode wollte bewirken, dass die einfachen Katholiken sich wieder für das interessieren, was in Rom gesagt wird. Es erinnert mich an die alte Kirche, wo die Leute anlässlich der Konzilien auf den Marktplätzen stritten. Das ist schon mal ein Riesenfortschritt.

Heute haben die Hirten mehr denn je die Aufgabe, das Ohr am Volk zu haben. Sie sollen nicht von einer rein abstrakten Lehre ausgehen, sondern von der konkreten Erfahrung und sie im Licht des Evangeliums deuten.

Wir wollen mehr beim Menschen und dem, was positiv an ihm ist, ansetzen.

Ich nenne es Paradigmenwechsel. Wir gehen nicht mehr von einer abstrakten Lehre aus und stülpen sie den Menschen über, sondern begleiten sie auf dem Weg zum guten und glücklichen Leben.

Es scheint aber eher so zu sein, dass auf der rechten Seite des katholischen Spektrums die Nerven blank liegen und jede Methode gut genug ist, um die Reformer zu diffamieren.

Dabei möchte ich über das subjektive Gewissen des Einzelnen nicht urteilen. Da sollen wir statt zu verurteilen bei uns selber anfangen.

Es geht heute nicht darum, die Waffen der Strenge zu benützen, sondern die Medizin der Barmherzigkeit. Franziskus sagt: Verwandelt das Brot nicht in Steine!

Neugierig? Hier geht’s zum kompletten Artikel…

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Kommentare

4 Kommentare auf "Vatikan: Die neue Freiheit der Rede"

  1. Thomas Jakob says:

    Wenn man auseinandergeht mit den Worten: „Gut, dass wir darüber geredet haben“, dann ist das meistens eine anderer Ausdruck für eine Niederlage, weil man in der Sache nichts erreicht hat.

    Antworten
  2. Major Tom says:

    Knapp vorbei ist auch daneben. 😉

    Antworten
    • Major Tom says:

      „Von Revolution war die Rede. Ein paar Tage lang. Es schien, als würden die knapp zweihundert Bischöfe und Kardinäle auf der Familiensynode in Rom homosexuelle Partnerschaften, Paare ohne Trauschein und Wiederverheiratete neu bewerten. Freundlicher, offener. Die Kirche wollte die Kluft zwischen Lehre und Laien verkleinern. Doch am Ende der zweiwöchigen Beratungen verfehlten die entscheidenden Passagen des Abschlussdokumentes die Zweidrittelmehrheit.“

      http://www.welt.de/kultur/article133534038/Wir-werden-einen-Schritt-auf-Schwule-zumachen.html

      Das meinte ich. Außer Spesen nichts gewesen 😉

      Antworten

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