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2004: Als die Zukunft “inzwischen angefangen” hatte

Beim Aufräumen des Rechners habe ich heute das Vorwort für das “christliche Webadressbuch” gefunden, dass ich 2004 mit herausgegeben habe. Jaaa, ein Buch (!) mit Webadressen. So derb waren wir damals drauf!  😀

Lese ich meine Worte von damals, dann muss ich Schmunzeln (“…wenn man so mit seinem Notebook auf dem Sofa sitzt…”), herzlich Lachen (“…dass die Zukunft inzwischen angefangen hat…”), nicken (“…auch im Internet mischten die Christen von Anfang an mit…”) und leider inzwischen bedauernd den Kopf schütteln (“…heute bilden christliche Seiten im Internet weltweit die größte Inhaltsgruppe, weit vor Erotik und Kommerz…”). Doch lest selbst:

Ich glaube, dass die Zukunft inzwischen angefangen hat. Denn wenn man so mit seinem Notebook auf dem Sofa sitzt und kabellos im Internet surft, dann versteht man langsam, wovon Internetfreaks schon vor Jahren gesprochen haben: das Internet ist alltagstauglich geworden und hat inzwischen fast so viel Einfluss auf unsere Gesellschaft wie das Fernsehen. Natürlich auf eine ganz andere Art, denn das Fernsehen berieselt vor allem, sei es durch seichte Unterhaltung oder durch interessante Informationen – im Internet muss man selbst entscheiden. Man agiert, man arbeitet mit dem Medium – und genau diese Handhabung, verbunden mit der schnellen und mobilen Verfügbarkeit eines Notebooks, macht das junge Medium dem guten alten Buch erstaunlich ähnlich – und damit populär.

Aber vor allem die neue Tageslichttauglichkeit des Internets macht es in letzter Zeit für viele interessant. Vom globalen Dorf bleibt schließlich nicht viel Freude übrig, wenn der persönliche Zugang an ein muffiges Arbeitszimmer gebunden ist, in das sich weder Frau noch Kinder, geschweige denn Freunde trauen. Die Möglichkeit, sich mit ihnen über eine Internetseite zu beugen und gemeinsam über den Inhalt zu reden, zu lachen oder schlicht sich so zu informieren wie man das bislang mit einem vereinten Blick in einen Prospekt  tat – erst das macht das Internet zu einem Medium, dass die Masse gerne nutzt.

Ungefähr die gleiche Entwicklung hat interessanterweise auch das Buch hinter sich. Bücher gab es auch vor Gutenberg schon Jahrhunderte lang, aber sie waren immer einer kleinen Elite vorbehalten, die es die schweren Schinken leisten konnte und die den Platz hatte, sie aufzubewahren. Mal ganz abgesehen davon, dass sie auch niemand aus dem gemeinen Volk hätte lesen können.

Aber mit Gutenbergs Druckerpresse trat das Buch seinen Siegeszug an. Es wurde billig, schnell zu produzieren und leicht zu handhaben. Ein Massenmedium war geboren.

Interessanterweise sind fast immer, wenn es um neue Medien geht, die Christen ganz vorne dabei. Einer der ersten Großkunden Gutenbergs war der Mönch Martin Luther. Der erste private Radiosender Deutschlands, der Evangeliumsrundfunk, wurde von Christen gestartet. Und auch im Internet mischten die Christen von Anfang an mit.

Heute bilden christliche Seiten im Internet weltweit die größte Inhaltsgruppe, weit vor Erotik und Kommerz. Und das gilt nicht nur für die USA – auch im deutschsprachigen Europa sind christliche Themen im Netz stark.

Schade eigentlich, dass die Christen da ihre Pionierstellung verloren haben. Aber was nicht ist, kann ja noch (wieder) werden…

Sollten das deine Freunde auch lesen? Teile es!

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