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Geht Katholisch auch cool?

Wie geht Glauben im Alltag? Beten auch bei BurgerKing? Geht Katholisch auch cool? Mit diesen Fragen hat sich TV-Reporter Daniel für Klub Konkret (EinsPlus)  aufgemacht in die Schweiz zum katholischen Internetradio Fisherman.FM.Der Film spielt mit der Skepsis des Reporters gegenüber dem Glauben – aber Daniel zeigt gleichzeitig eine große Offenheit und wird sehr persönlich. Für viele evangelische Christen wird spannend sein, wie die Radiomacher ihren Glauben leben – ich wette, viele hätten das vorurteilsbedingt so nicht erwartet… 🙂

 

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Kommentare

21 Kommentare auf "Geht Katholisch auch cool?"

  1. Dieter says:

    Ist das eine Nebelkerze? Ich sehe nichts.

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  2. Charly says:

    Die wirklich aktuelle Botschaft, die Jesus gebracht hat ist, nach Angabe von Xenia: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Hmmmm ……. öhm …… war davor nicht noch etwas eklatant wichtiges??? Humanismus als aktuelle Botschaft Jesu?

    Der Schnitt ist ja irgendwie ADS-mäßig, oder?

    Ansonsten – naja, wenigstens

    Antworten
    • FlyingSoul says:

      Hallo Charly,

      Humanismus als aktuelle Botschaft Jesu, so lautet die (rhetorische) Frage in deinem Kurzkommentar, der mir reichlich katholophob wirkt. Muss man unbedingt reflexhaft übliche Klischeevorstellungen von anderen Christen transportieren („liberalistischer Humanismus“, „atheismusnahes PSeudochristentum“ , „Verwässerung“ u.Ä.), wenn man gerade mal wenige Minuten eines Videos gesehen hat? Könnte man nicht auch versuchen, erst einmal wohlwollend zu interpretieren?

      Wenn jemand in aller Öffentlichkeit ein Tischgebet mit Kreuzzeichen beginnt, so dürfte ihm mE mit Sicherheit klar sein, dass der eigene Glauben etwas mit der Kreuzigung zu tun hat.
      Übrigens könnte man da, wenn man nicht wohlwollend ist, als Katholik allen ein Gebet nicht mit einem Kreuzzeichen beginnenden Christen auch schnell mal Feigheit oder Verwässerung vorwerfen. Denn ohne Kreuzzeichen ist für niemanden in der Umgebung klar erkennbar, dass hier christliches Gebet gesprochen wird. Bekreuzigung ist dagegen klares offenes Bekenntnis . Aber das nur so nebenbei. Man übersehe bitte nicht den Konjunktiv, mit dem ich den Vorwurf versehen habe.

      Ich persönlich interpretiere diese Äußerung von Xenia, solange ich nichts Gegenteiliges von ihr weiß, folgendermaßen:
      1) Sie legt den Fokus auf das, was nach christlichem Verständnis für andere Menschen getan werden soll.
      2) Das ist mE positiv, denn ein nur mit Worten bekanntes Christentum ist ziemlich armselig.
      3) Das ist zudem auch berechtigt, denn Gott wurde in Jesus Christus Mensch (HUMAN!!! being). Das ist nicht ohne Grund so. Gott selbst legt den Schwerpunkt auf Menschlichkeit, selbst wenn wir das Dreigebot der Liebe ansehen. Denn da heißt es: Du sollst den Herrn, deinen GOTT lieben. Und du sollst deinen Nächsten (=MENSCH) lieben wie dich selbst (=MENSCH). Das zweite Gebot ist dem ersten gleichwertig.
      Das ist nach meinem christlichen Verständnis so zu sehen:
      Gott, der in Jesus Christus Mensch geworden ist, bildet das Verbindungsglied der Liebe zwischen Mensch und Mensch. Ohne von Gott geliebt zu werden, sind wir Menschen gar nicht in der Lage, einander zu lieben. Denn Gott ist die Liebe und schenkt sie und sich uns. Das führt zu einer liebevollen Beziehung zwischen Gott und dem von Gott mit Liebe beschenkten Menschen, die ihn dazu befähigt, seinen Nächsten zu lieben. In einem Schema dargestellt:

      MENSCH – der MENSCH gewordene GOTT – MENSCH

      Deshalb auch heißt es doch „Was ihr dem geringsten eurer Geschwister getan habt, das habt ihr mir getan“
      In meinem Nächsten liebe ich nämlich letztlich Gott.

      Ein Glaube, der den Menschen nicht im Zentrum seines Handelns hat, ist toter Glaube. Denn Gott ist Mensch geworden. Sein Wort wurde (menschliches) lebendiges Fleisch. Sobald das nicht mehr klar ist, wird aus dem zu Fleisch, zum Menschen Jesus gewordenen Wort Gottes wieder toter Buchstabe.

      Einzig der zum Mensch gewordene Gott schenkt uns Erlösung vom Tod und damit ewiges Leben.

      Möge er uns segnen für unser Handeln an unseren Geschwistern

      Angelika

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      • Charly says:

        Hallo Angelika,
        das katholophobe spielt sich hier alleine in deinem Kopf ab, nicht aber in meinem Denken oder meinem Kommentar.

        Muss man unbedingt reflexhaft übliche Klischeevorstellungen von anderen Christen transportieren

        Stimmt, da solltest du ggf mal dran arbeiten 😉

        Wenn jemand in aller Öffentlichkeit ein Tischgebet mit Kreuzzeichen beginnt, so dürfte ihm mE mit Sicherheit klar sein, dass der eigene Glauben etwas mit der Kreuzigung zu tun hat.

        Oder mit einer toten Religiosität. Was bei den jungen Leuten aber eher nicht anzunehmen ist.

        Ein Glaube, der den Menschen nicht im Zentrum seines Handelns hat, ist toter Glaube.

        …. oder nennt sich Humanismus.

        Du hast wohl Recht, wenn du darauf verweist, dass ein lebendiger Glaube sich im Umgang mit den anderen Menschen darstellen sollte, aber damit ist die Wirkung noch lange nicht der Kern oder der eigentliche Inhalt des Glaubens.

        Antworten
        • FlyingSoul says:

          Hallo,

          „das katholophobe spielt sich hier alleine in deinem Kopf ab, nicht aber in meinem Denken oder meinem Kommentar. “

          das sind erfahrungsgemäß die Antworten von Leuten, die sich mit Kritik nicht auseinandersetzen.
          Mein Denken kann schlecht katholophob sein, da ich (trotz aller Kritik an meiner Kirche) katholische Christin bin. 😉

          Dein Kommentar hingegen wirkt auf mich definitiv katholophob, in meiner Einschätzung fühle ich mich durch deine Antworzt bestätigt. Siehe hier:

          ICh schrieb, dass öffentliche Bekreuzigung bei einem Tischgebet ein klares Statement dafür sei, dass demjenigen bewusst sei, dass der Glaube etwas mit der Kreuzigung zu tun habe. Du stellst nun die (mit Verlaub gesagt) in meinen Augen abstruse These auf, dass solches Verhalten auch etwas mit einer toten Religiösität zu tun haben kann (Wobei du freundlicherweise die jungen Leute ausschließt). Für abstrus halte ich diese These, weil tote Religiosität nicht in den gesamten Alltag eingebaut ist, nicht in solchen Zusammenhängen stattfindet, wo man damit aus der allgemeingesellschaftlichen Rolle fällt.

          Dass ein Glaube, der den Menschen nicht im Zentrum seines Handeln hat, sich Humanismus nenne, ist mir neu. Das musst du mir bitte näher erklären. Bisher hatte ich eher den Eindruck, dass auch der Humanismus den Menschen im Zentrum seines Handeln habe.

          Ich denke, dass du dich an etwas „aufhängst“, das von keinem der jungen Leute so gesagt würde, wenn sie nicht in einem Interview dazu gefragt worden wären, sondern in einem anderen Kontext. Der SChwerpunkt dieser Reportage war ja, dass es da junge katholische Christen gibt, die aufgrund ihres Glaubens einen christlichen Radiosender auf die Beine stellen. Der SChwerpunkt lag also auf dem Handeln als Christ in der Welt. Dabei ist dei junge Dame dann eben innerhalb dieses Kontexts geblieben. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihre Antwort im Kontext eines theologischen Gespräches entschieden differenzierter ausfiele.
          Dass du dich daran „aufhängst“, wirkt auf mich, als wollest du unbedingt das berühmte Haar in der Suppe finden. Diese Wirkung ist bei mir auch deshalb entstanden, weil du nichts Positives geschrieben hast.

          herzlich

          Angelika

          Antworten
          • Charly says:

            Mein Denken kann schlecht katholophob sein, da ich (trotz aller Kritik an meiner Kirche) katholische Christin bin.

            Darauf würde ich an deiner Stelle nicht wetten wollen 😉

            Dein Kommentar hingegen wirkt auf mich definitiv katholophob

            Ja eben, auf dich!

            Dass du dich daran “aufhängst”….

            Ich denke mal, es ist offensichtlich, wer sich hier an etwas aufhängt, oder? 😉

            Antworten
  3. Christian says:

    Ich bin weder katholophob noch xeniaphob 😉 und freu mich über die Begeisterung der Leute. Erinnert mich irgendwie an die Jesus People der 70er (die allerdings dir Schöpfungsberichte wörtlich verstanden). Apologetisch könnte noch etwas nachgebessert werden … Vielleicht ist es das, was Charly meint.

    Antworten
    • FlyingSoul says:

      Hallo,

      ich halte relativ wenig von Apologetik bei der Verkündigung. Zudem hielte ich einen solchen Kritikpunkt bei einer Reportage für reichlich überzogen. Apologetik hat ihre Berechtigung in beruflich betriebener Theologie, als christliche Grundhaltung erweist sich mE Apologetik als kontraproduktiv.

      schönen Abend

      Angelika

      Antworten
      • Christian says:

        Damit unsere Botschaft eine echte Herausforderung und Alternative für modernes nicht-christliches Denken ist, muss sie überzeugend und schlüssig sein. Sonst sind wir am Ende für die Leute doch nur „die netten jungen Leute“ mit ein paar folkloristischen Eigenarten.
        Gleichfalls schönen Abend!

        Antworten
        • FlyingSoul says:

          Hallo,

          da gebe ich dir uneingeschränkt Recht.
          Allerdings hatten sich „die netten jungen Leute“ lediglich auf einen Termin mit dem offensichtlich christlich reichlich unbeleckten Reporter eingelassen.
          Dessen Video hat wohl kaum zum Ziel gehabt, christliche Botschaft als „echte Herausforderung und Alternative für modernes nicht-christliches Denken“ darzustellen.

          Konkret heißt das, dass man den jungen Leuten bestenfalls entweder vorwerfen kann, dass sie sich überhaupt auf diesen Reporter eingelassen haben, oder aber, dass sie sich nicht vorbehalten haben, eine Veröffentlichung des Reporterergebnisses zu untersagen.

          In beiden Fällen wären sie wohl aber die absoluten Verlierer gewesen. Im ersten Fall hätte man ihnen locker Abkkapselung von der Welt oder Elitedünkel vorwerfen können, im zweiten Fall schlichtweg von Angst gesteuerte, zensurierende Haltung.

          Fazit: Deine Kritik sollte nicht gegen die jungen Leute gerichtet sein.

          schönen Abend

          Angelika

          Antworten
        • Wolfram says:

          Stimmt – aber das ist nicht „apologetisch“. Apologetisch ist, was sich gegen Vorwürfe und Anklagen verteidigt – aber, mit Verlaub, das ist leider meist überhaupt nicht missionarisch wirksam, sondern kommt nur als Rechthaberei an. Missionarisch müssen wir sagen, was wir glauben – und nicht, was wir nicht glauben. 😉

          Antworten
          • Christian says:

            Ich würde sagen, Mission und Apologetik gehen Hand in Hand. Sobald wir sagen, „was wir glauben“ stellen wir im besten Fall eine echte Herausforderung und Alternative für das moderne, nicht-christliche Denken in den Raum, die von unserem Gesprächspartner reflexartig angefochten und hinterfragt wird. Darauf vorbereitet zu sein und keine Fragen offen zu lassen, hat weniger mit „Rechthaberei“, als vielmehr mit Verantwortung unserer Berufung und unserem Nächsten gegenüber zu tun. Unsere Botschaft ist „ein vernünftiges Evangelium“. Kindlicher Glaube muss noch lange nicht infantil sein, und der heute übliche Rückzug ins Mysterium ist nicht biblisch, schon gar nicht paulinisch, sondern Barthianisch.

            Antworten
            • Wolfram says:

              „keine Fragen offen lassen“ halte ich für anmaßend – aber ich kann natürlich nur für mich sprechen.
              Apologetik ist, noch einmal, die Verteidigung (apologein = verteidigen) gegen Vorwürfe. Wir stehen aber nicht vor Gericht, wir haben uns keiner Vorwürfe und Anschuldigungen zu verantworten, sondern wollen und sollen einladen.
              Die von dir behauptete „reflexartige“ Anfechtung beobachte ich in meiner Zeugen-Praxis eher selten, und dann bei Leuten, die selbst als Missionare für andere Glaubensrichtugnen, meist für Atheismus, unterwegs sind – so reflexartig geschieht das also auch bei denen nicht, sondern ist gut vorbereitet.
              Könnte es sein, daß du durch die Art und Weise, wie du argumentierst, Widerspruchsreflexe auslöst? (Ich kenne dich nur aus den Blogkommentaren hier, aber was ich da lese, würde die Hypothese durchaus zur These werden lassen…)
              In meiner Jugend hatte ich auch mal den Anspruch, alles zu wissen und auf alles eine Antwort zu haben. Und dann mußte ich Hiob lesen…

              Antworten
              • Christian says:

                Wir sind Zeugen, Lehrer und Interpreten – je nach Situation und Zuhörerschaft. Wir beantworten alle Fragen, auf die die Bibel eine Antwort gibt. Darin sind wir nicht anmaßend, sondern anerkennen die Autorität des geschriebenen Wortes Gottes. Viele Reaktionen sind in der Tat reflexartig, weil nur oberflächlich durchdacht und abgespeichert. Vieles hat mit prärationalen Denkvoraussetzungen zu tun, die wir hinterfragen und so Raum für Umdenken schaffen. So „zerstören wir die Anschläge und alle Höhe, die sich erhebt wider die Erkenntnis Gottes, und nehmen gefangen alle Vernunft unter den Gehorsam Christi.“ Ad personam Argumente ignoriere ich im Übrigen.

                Antworten
                • Wolfram says:

                  Wenn die Bibel auf alles Antworten ohne Interpretationsspielraum hätte… wäre sie nicht die Bibel, sondern der Koran.
                  Und wenn wir alle Erkenntnis und alles Wissen hätten… – das haben wir aber nicht. Jedenfalls Paulus hatte es nicht, und die Gedanken, die er daraus entwickelt, sollten uns immer wieder zu denken geben: 1Kor13.

                  Wenn du jede Anmerkung zu deiner Person ignorierst: hältst du dich für unfehlbar? (Ich ziehe die Frage zurück, Euer Ehren.)

                  Antworten
              • Christian says:

                p. s. zum Thema argumentum ad personam sagt Schopenhauer:
                „Wenn man merkt, dass der Gegner überlegen ist und man Unrecht behalten wird, so werde man persönlich, beleidigend, grob.“ 😉

                Antworten
                • Wolfram says:

                  Er mußte es ja wissen, der alte Grobian.
                  Aber auch da ist der Umkehrschluß unzulässig, mal abgesehen davon, daß ich – der Bloginhaber möge urteilen – weder beleidigend noch grob geworden bin.
                  Ich habe jedenfalls hier noch nie Kommentarlöschungen hinnehmen müssen und auch keine Verwarnungen wegen ungebührlichen Verhaltens kassiert.

                  Antworten
                  • Rolf Krüger says:

                    Im Namen des Blogvolkes fälle ich folgendes Urteil: Der Vorwurf wegen Beleidigung oder Grobheit gegen den Angeklagten wird zurückgewiesen. Widerspruch ist zwecklos, Sie werden assimiliert. Die Kosten des Verfahrens trägt keiner, denn es hat ja nix gekostet 🙂

                    Antworten
  4. Christian says:

    war nur ein Verbesserungsvorschlag, keine Kritik. Ich würde mich freuen, wenn meine Kinder so etwas machen würden (was auch keine Kritik an meinen Kindern sein soll 😉

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  5. Geht Katholisch auch cool? | Kirche 2.0 | Scoop.it says:

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