Ich hatte neulich eine kleine Selbsterkenntnis: Seit Jahren versuche ich immer mal wieder, das Evangelium, also die gute Nachricht von Jesus, in neue, für die heutige Zeit verständliche und relevante Worte zu gießen. Der in der Vergangenheit und bis heute häufig bemühte Versuch der vier geistlichen Gesetze und seine Derivate stammen gefühlt von einem anderen Planeten und haben mit der heutigen Lebenswirklichkeit vieler Christen nur noch wenig zu tun. Geschweige denn mit der von glaubensfernen Menschen.
Aus diesem Wunsch entstand der Text „Fast alles über Jesus“ und das gleichnamige Buch, genauso wie die Blogserie „Geheimnisse des Glaubens“.
Wer hat Angst vorm „E-Wort“?
Interessant: Dasselbe Anliegen sehe ich im Moment an mehreren Stellen. Eine Arbeitsgruppe aus dem Emergent-Umfeld widmet sich seit einiger Zeit der hehren Aufgabe, den Kern des Evangeliums unter den zahlreichen kulturellen Einflüssen herauszuschälen. Auf der Inno2012-Konferenz von Willow Creek im Januar in Stuttgart wurde im bestbesuchten Forum händeringend nach der Antwort gesucht, was an unseren Evangeliums-Formeln wirklich unveränderliche Botschaft Gottes ist und was veränderliche Kultur. Und auch an vielen anderen Ecken und Enden dieses Landes und der westlichen Welt ahnen Menschen, dass ein in die bisherigen Formeln eingesperrtes Evangelium für die Moderne gut war, der Postmoderne aber nicht mehr gerecht wird.
Meine Vermutung: Genau daraus resultiert die zunehmende Unsicherheit, das Evangelium an andere im persönlichen Gespräch weiterzugeben. Bemerkt ihr die auch? Wie überzeugt gingen wir doch noch vor 20 Jahren auf die Straßen und versuchten, den Leuten von Jesus zu erzählen? (Na gut, auch damals schon wirkten unsere Traktate und Gespräche an den Infoständen seltsam unwirklich im Vergleich zum Laufpublikum.)
Aber diese frommen Felsen sind aus der konsumgeilen Brandung der Fußgängerzonen fast vollständig verschwunden (zum Glück!). Und genauso verzichten wir weitgehend darauf, unseren Glauben in unserem persönlichen Umfeld weiter zu geben (schade!). Ich glaube nicht, aus Bequemlichkeit oder mangelndem Interesse. Sondern weil wir merken, auf wie wenig Resonanz die von uns benutzten Formeln inzwischen stoßen. Warum? Ganz einfach:
Das Problem: Es stört niemanden mehr
„Gott liebt dich, darum ist er als Mensch geboren. Er ist am Kreuz gestorben, um deine Schuld zu tragen und dich vor der Strafe Gottes für diese Schuld zu retten. Er ist auferstanden, damit du ewiges Leben haben kannst.“
…so wurde uns das doch unser ganzes Leben lang bei gebracht, zumindest, wenn wir aus evangelikalen Kreisen stammen. Wäre die Reaktion unserer Familien, Freunde und Arbeitskollegen darauf wenigstens scharfe Ablehnung oder heiße Begeisterung… Aber nein, wenn wir damit „evangelisieren“ ruft das meist nur ein Achselzucken hervor. Oder ein mildes Lächeln.
Es ist den Menschen egal. Ich darf doch so sein, wie ich will, das stört niemanden. Postmoderne Freiheit.
Wenn sich jemand über Christen aufregt, dann nur wegen sexueller Vorlieben Moralvorstellungen. Aber die wiederum spielen in der Botschaft Jesu kaum eine Rolle. In der postmodernen Gesellschaft hat die Verpackung des Evangeliums, wie wir sie mit der Muttermilch aufgesogen haben, seine Kraft weitgehend verloren.
Drei Wege…
Wie reagieren wir darauf? Ich sehe drei unterschiedliche Wege, die sich herauskristallisieren:
[dropcap2]1[/dropcap2] Die Einen vergewissern sich immer stärker der bewährten Bilder. So wie der Pastor aus München, der von jedem potentiellen neuen Gemeindemitglied verlangt, ihm das Evangelium in 30 Sekunden erklären zu können. Mit den richtigen Stichworten kein Problem, egal ob die irgendwer auf der Straße vor dem Gemeindehaus auch noch versteht.
[dropcap2]2[/dropcap2] Die Anderen – und das scheinen mir im Moment die meisten – versuchen, die alten Formeln in neue Gewänder zu stecken: Moderne Gottesdienste, Theater im Gottesdienst, Lifestyle-Gemeinden, kurze Multimedia-Inputs im Kino statt langweiliger 3-Punkte-Predigten in der kalten Kirche. Alles für sich super!
Aber was kommt heraus, wenn dadurch Form und Inhalt immer mehr auseinanderklaffen? Die Menschen draußen erreicht das zwar im ersten Moment besser, aber die Meisten haben eine feine Antenne für die Diskrepanz zwischen Form („alles schön, alles freundlich, alles harmlos“) und Botschaft („Du landest ewig in der Hölle, wenn du dich nicht ‚freiwillig’ zu Jesus bekehrst“). Da waren die düsteren Kapellen des Mittelalters wenigstens authentisch.
[dropcap2]3[/dropcap2] Die Dritten – und dazu gehörte ich – versuchen, eine neue Beschreibung der Geschehnisse rund um Jesu Leben, Tod und Auferstehung zu finden – eine, die für uns heute Sinn macht und Menschen in ihrer Lebenswirklichkeit berührt, anrührt, verändert, ohne die Kraft der biblischen Worte zu schmälern. Im Gegenteil.
Aber ich habe gemerkt: Das erweist sich als schwieriger als gedacht. Ich bin mit keiner meiner eigenen Versuche so richtig zufrieden. Die Arbeitsgruppe „Emergente Theologie“ kommt auch nicht so richtig voran, von ihr hatte ich mir einige Denkanstöße versprochen. Alles wirkt irgendwie bemüht und nicht so richtig überzeugend… oder man kommt gar nicht erst zu einem Ergebnis.
…sind drei Sackgassen
So erweisen sich alle drei Wege in meinen Augen als Sackgasse:
[dropcap3]1[/dropcap3] Es macht keinen Sinn, sich alter Bilder zu vergewissern, auch wenn die fraglos ihre Zeit und ihren Sinn hatten. Sie haben ihren geschichtlichen Wert, aber kaum noch einen aktuellen. Und sie sind nicht “die Wahrheit”, sondern Modelle. Bei einem Modell kommt es darauf an, dass es wirkungsvoll erhellt, was es erklären soll. Wenn aber die Welt sich weitergedreht hat und die Menschen durch diese Bilder Jesu Botschaft und den Sinn seines Kommens, Wirkens, Leidens und Auferstehens nicht mehr verstehen? Dann haben sie ihre Berechtigung als Erklärungen der Wirklichkeit verloren. Im Gegenteil besteht die Gefahr, dass sie das Geschehen am Kreuz klein machen, verharmlosen. Durch ihre eigene Wirkungslosigkeit nehmen sie auch der Sache die Wirkung, die sie erklären sollen.
[dropcap3]2[/dropcap3] In ein anderes Dilemma führt der zweite Weg: Indem wir eine Verpackung bauen, die gefällt, die aber nicht zur Botschaft passt, wirken wir irgendwann wie einer, der in einem goldenen Umschlag eine Fahrt nach Bottrop überreicht. Die Menschen fühlen die Diskrepanz. Letzten Endes macht sie uns unglaubwürdig.
Dazu kommt: Auch wir selbst – also die gut meinenden Christen, die hoffen, mit einer modernen Verpackung mehr Menschen für das Evangelium zu erreichen – fühlen irgendwann das Missverhältnis zwischen Form und Inhalt und es macht uns unzufrieden.
Dieses Gefühl, addiert mit der Feststellung, dass unsere Freunde nicht so euphorisch auf Lobpreismusik reagieren wie wir, ist dafür verantwortlich, dass wir uns weitgehend von der viel gepriesenen Freundschaftsevangelisation zurück gezogen haben. Und das ist fatal: Wenn jemand zum Glauben kommt, dann mit höchster Wahrscheinlichkeit durch eine persönliche Beziehung zu einem Christen. Wenn dieser aber die frohe Botschaft nicht glaubhaft und verständlich vermitteln kann (oder will), dann bleibt ein Leben mehr unverändert. Gut, dass Gott auch Wunder tun kann.Noch mal betont: Lobpreismusik und Theater sind nichts Schlechtes! Das Problem besteht dann, wenn Verpackung und Botschaft seltsam divergieren.
[dropcap3]3[/dropcap3] Und der dritte der drei Wege? Auch der ist eine Sackgasse. Denn – das wurde mir auf jener Autofahrt wieder bewusst – ist es im Grunde ziemlich anmaßend zu versuchen, Gottes Denken und Handeln in seiner Größe, Komplexität, Vielschichtigkeit und Unendlichkeit in ein paar Stichworten oder von mir aus ein paar Sätzen erfassen zu wollen. Meine Mitfahrerin und ich haben uns darüber unterhalten, wie unterschiedlich Glaube in verschiedenen Ländern und Kulturen gelebt wird. Wie unterschiedlich sind doch Heilsverständnis und Theologie allein zwischen und innerhalb der Katholischen und den protestantischen Kirchen, ganz zu schweigen von der Orthodoxie . Ich habe in diesem Gespräch verstanden, wieso ich nie so richtig weiter gekommen bin mit meinen Versuchen, Evangelium in eine zeitgemäße Form zu gießen: Es geht einfach nicht.
Gottes Wesen, seine Liebe, seine Gerechtigkeit passen nicht in ein zweidimensionales Modell, wie wir es mit unseren Worten und theologischen Systemen beschreiben könnten. Wäre es möglich, hätte Gott es uns dann nicht einfach ein paar kompakte Sätze hinterlassen, die alles erschöpfend beschreiben? Aber Gott kommuniziert mit uns eben nicht in Powerpoint-Folien. Genauso wenig sollten wir so den Glauben kommunizieren.
Stattdessen hat Gott uns ein dreidimensionales Modell aus Fleisch und Blut geschenkt, wurde selber in der Person Jesus zum Modell und lässt uns an ihm einen Blick auf Gottes Wesen erheischen. Aber eben nur das, nicht mehr. Jesus ist viel zu vielschichtig, ambivalent und oft auch unverständlich in seinen Worten, Taten und Entscheidungen. Ein unbequemes Modell, weil es in kein Raster passt und eine große Weite zur Interpretation lässt. War das ein Versehen? Oder eine bewusste Entscheidung Gottes? Sicher letzteres.
Ein neues Modell von Gottes Plan mit Anspruch auf Vollständigkeit würde genauso wenig Gottes Größe gerecht wie die „Vier geistlichen Gesetze“ es tun. Weil Gott zu jedem Menschen anders redet und in jeder Kultur sowieso. Christliche Gemeinden in Indonesien, Uganda , Osteuropa oder selbst Amerika sind vollständig anders als solche in Deutschland. Was bei anderen Sünde ist, ist bei uns selbstverständlich. Und andersrum. Und wie sieht Buße in einer Schamgesellschaft wie der japanischen aus? Die Botschaft Jesu ist weit größer als ein einzelner Kulturkreis und ein spezielles Heilsverständnis.
Gott in 3D
Was bedeutet das? Die Wahrheiten, auf die wir unseren Glauben gründen, stehen doch fest: Gott ist als Mensch geboren worden, hat Gottes Liebe auf Erden gelebt, hat viele Menschen berührt, das religiöse Establishment aufgemischt, Kranke geheilt. Hat die friedliche Herrschaft Gottes verkündet, aber auch so manchen harten Satz gesagt. Hat freiwillig und unschuldig die Todesstrafe am Kreuz erlitten. Und ist nach drei Tagen wieder auferstanden.
Das alles ist für mich Wahrheit. Es ist historisches Geschehen (lass uns gern über Details reden) zu einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort – und doch mit riesiger heilsgeschichtlicher, sozialer und politischer Wirkung bis in unsere heutige Zeit. Jesus hat die Welt verändert. (Daran nimmt auch kaum einer unserer Zeitgenossen Anstoß.) Jesus ist unser 3D-Modell für das Wesen Gottes. Und von ihm aus müssen wir alles betrachten und interpretieren.
Auch Paulus erzählt das Evangelium unterschiedlich
Zeitbedingt und (hoffentlich) in die dann jeweils vorherrschende Kultur passend sind allerdings die Modelle und Formeln, mit denen wir das Geschehene und seine Wirkung in Worte fassen und erklären wollen. Das ist absolut notwendig, um das Geheimnis von Jesus und dem Kreuz in verschiedenen Zeiten und Kulturen halbwegs verständlich und griffig zu machen. Es soll ja relevant werden für konkrete Menschen zu einer konkreten Zeit in einer konkreten Lebenssituation. Dafür müssen sie es in ihrer jeweiligen Lebenswirklichkeit begreifen können.
Schon im Neuen Testament erklärt Paulus das Evangelium den Griechen in Athen ganz anders als den Juden in Jerusalem. Bei den einen (Apg. 17) zitiert er die griechischen Philosophen und sagt: Gott ist nicht in handgemachten Tempeln, sondern Gott ist überall, um jeden von uns herum; in ihm leben, weben und sind wir. Bei den anderen nimmt er Bezug auf die jüdische Tradition (z.B. Ap. 13) und sagt: Jesus ist das letztgültige Opfer für eure Sünden. Mit beidem ist derselbe Jesus gemeint und dieselbe Gute Nachricht.
Wir dürfen die Augen nicht davor verschließen: Unsere Modelle und Formeln beziehen sich immer auf eine bestimmte Kultur und sind per Definition irgendwann veraltet. Nicht einmal für alle gleichzeitig existierenden Menschen ist ein einzelnes dieser Bilder universell passend und verständlich.
Der eingesperrte Löwe
Modelle haben deshalb immer etwas Gefährliches an sich: Sie tendieren dazu, selbst zur Wahrheit zu mutieren. Sie rücken an die Stelle dessen, was sie eigentlich erklären und erhellen sollten. Dann aber verdunkeln sie eher und verhindern Verständnis.
Wir in der westlichen Christenheit haben mit unseren festen Formeln das Evangelium eingesperrt, eingefroren auf ein bestimmtes, von Zeit, Ort und Kultur bestimmtes Modell. Nicht die Säkularisierung, nicht die Aufklärung, nicht die postmoderne Vielfalt haben dem Evangelium die Macht genommen, Menschen heute zu berühren. Wir selbst waren es. Wie man einen Löwen einsperrt, um ihn bei sich zu haben, um ihn betrachten zu können, um sich seiner sicher zu sein. Aber auch, um vor ihm sicher zu sein. Wir haben das Evangelium in Formeln gesperrt, um es unter Kontrolle zu haben.
Christen in den verschiedenen Kulturen leben ihren Glauben sehr unterschiedlich. Sie konzentrieren ihre Aufmerksamkeit auf andere Punkte, sie gehen anders mit dem biblischen Zeugnis um. Hat nur eine Gruppe von ihnen Recht? Oder gibt es viele Aspekte in Gottes Heilsgeschichte, die alle im Leben, Sterben und Auferstehen Jesu kumulieren? Mit der ersten Antwort kann ich schlecht leben.
Ich bin mehr überzeugt denn je: Es ist nicht möglich, das Evangelium in 30 Sekunden zu erklären. Auch nicht in einer Predigt oder einem knappen Text. Wir erfassen ja nicht einmal in einem ganzen Leben vollständig den Weg Gottes mit seinen Menschen.
Was tun?
Um den Menschen unserer Zeit und westlichen Kultur das Evangelium wieder verständlich zu machen, müssen wir uns auf den Wunsch nach Vielfalt des postmodernen Menschen einlassen. Für diejenigen von uns, die eh so ticken, ist das keine Anstrengung. Für die anderen ist es ein bewusstes Einlassen auf das Wagnis, das eigene Glaubensgebäude auf hohle und instabile Stellen abzuklopfen. Und gegebenenfalls auch einen Teileinsturz in Kauf zu nehmen, in der konkreten Hoffnung, dass da nur menschliche Gedanken und Interpretationen der Wahrheit einstürzen – und ein stabilerer, tragfähigerer, überzeugender Glaube daraus erwächst.
Um das zu tun, ist zweierlei notwendig:
[dropcap2]1[/dropcap2] Es ist notwendig, wieder zu einem genauen, aufmerksamen Lesen der biblischen Schriften zurückkehren. Wir müssen den Bibeltext in seinem Kontext, seiner Zeit und seinen Empfängern ernst nehmen. Das ist gar nicht so einfach, schwingen doch in jedem halbwegs langjährigen Christen beim Lesen unzählige Erinnerungen und Interpretationen mit. Zu einer objektiven Betrachtung des Bibeltextes kann man sich vielleicht noch am ehesten zwingen, in dem man ihn mit einem überhaupt nicht kirchlich sozialisierten Menschen zusammen liest oder sich zumindest in dessen wahrscheinliches Hören des Textes hineinversetzt.
[dropcap2]2[/dropcap2] Es ist notwendig, uns zu öffnen für Denkmodelle, die nicht den uns tradierten entsprechen. Ja, die ihm vielleicht sogar auf den ersten Blick zu widersprechen scheinen. Denkmodelle, die für Christen in anderen Teilen der Welt vielleicht selbstverständlich sind. Wir sollten die Angst davor verlieren, dass Gott uns böse ist, wenn wir über unseren Tellerrand blicken, um ihm näher zu kommen und um ihm aufrichtig nachzufolgen.Um das zu schaffen, ist es vor allem wichtig, auf Gottes Liebe zu vertrauen. Selbst wenn jemand glaubt, dass niemand in den Himmel kommt, der nicht Jesus Christus als seinen persönlichen Erlöser in einem bewussten Übergabegebet angenommen hat, so ist es für ihn in einem ersten Schritt wichtig, sich von der Befürchtung zu lösen, Gott wäre sklavisch auf diesen Mechanismus festgelegt. Die Bibel zeigt uns viele Beispiele, wie Gott mit Gerichtsandrohungen inkonsequent umgeht: Ninive, Sodom, David und viele andere. Sieht Gott eine Chance, einem Menschen zu verzeihen, dann tut er es. Das nimmt Druck.
Dies zu probieren wäre ein guter Anfang. Und in vielen Ecken und Enden dieses Landes und der westlichen Welt sehe ich bereits Menschen, die dies tun. Zumindest würden wir dann vielleicht zu einer Kommunikation des Evangeliums kommen, welche die so vielfältig geprägten Menschen von heute wieder anrührt, begeistert, mitzieht – und endlich zu Gott zieht.
Ich auf jeden Fall werde jetzt nicht mehr versuchen, die Weltformen für den Glauben zu finden. Aber eigentlich noch viel spannender ist es ja eh, die vielfältigen Aspekte von Gottes Wesen und Handeln zu entdecken und auszugraben. Gott ist eben ein wenig größer als unser Verstand. Zum Glück.
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