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Das Evangelium in 30 Sekunden

Ich hatte neulich eine kleine Selbsterkenntnis: Seit Jahren versuche ich immer mal wieder, das Evangelium, also die gute Nachricht von Jesus, in neue, für die heutige Zeit verständliche und relevante Worte zu gießen. Der in der Vergangenheit und bis heute häufig bemühte Versuch der vier geistlichen Gesetze und seine Derivate stammen gefühlt von einem anderen Planeten und haben mit der heutigen Lebenswirklichkeit vieler Christen nur noch wenig zu tun. Geschweige denn mit der von glaubensfernen Menschen.

Aus diesem Wunsch entstand der Text „Fast alles über Jesus“ und das gleichnamige Buch, genauso wie die Blogserie „Geheimnisse des Glaubens“.

Wer hat Angst vorm „E-Wort“?

Interessant: Dasselbe Anliegen sehe ich im Moment an mehreren Stellen. Eine Arbeitsgruppe aus dem Emergent-Umfeld widmet sich seit einiger Zeit der hehren Aufgabe, den Kern des Evangeliums unter den zahlreichen kulturellen Einflüssen herauszuschälen. Auf der Inno2012-Konferenz von Willow Creek im Januar in Stuttgart wurde im bestbesuchten Forum händeringend nach der Antwort gesucht, was an unseren Evangeliums-Formeln wirklich unveränderliche Botschaft Gottes ist und was veränderliche Kultur. Und auch an vielen anderen Ecken und Enden dieses Landes und der westlichen Welt ahnen Menschen, dass ein in die bisherigen Formeln eingesperrtes Evangelium für die Moderne gut war, der Postmoderne aber nicht mehr gerecht wird.

Meine Vermutung: Genau daraus resultiert die zunehmende Unsicherheit, das Evangelium an andere im persönlichen Gespräch weiterzugeben. Bemerkt ihr die auch? Wie überzeugt gingen wir doch noch vor 20 Jahren auf die Straßen und versuchten, den Leuten von Jesus zu erzählen? (Na gut, auch damals schon wirkten unsere Traktate und Gespräche an den Infoständen seltsam unwirklich im Vergleich zum Laufpublikum.)

Aber diese frommen Felsen sind aus der konsumgeilen Brandung  der Fußgängerzonen fast vollständig verschwunden (zum Glück!). Und genauso verzichten wir weitgehend darauf, unseren Glauben in unserem persönlichen Umfeld weiter zu geben (schade!). Ich glaube nicht, aus Bequemlichkeit oder mangelndem Interesse. Sondern weil wir merken, auf wie wenig Resonanz die von uns benutzten Formeln inzwischen stoßen. Warum? Ganz einfach:

Das Problem: Es stört niemanden mehr

„Gott liebt dich, darum ist er als Mensch geboren. Er ist am Kreuz gestorben, um deine Schuld zu tragen und dich vor der Strafe Gottes für diese Schuld zu retten. Er ist auferstanden, damit du ewiges Leben haben kannst.“

…so wurde uns das doch unser ganzes Leben lang bei gebracht, zumindest, wenn wir aus evangelikalen Kreisen stammen. Wäre die Reaktion unserer Familien, Freunde und Arbeitskollegen darauf wenigstens scharfe Ablehnung oder heiße Begeisterung… Aber nein, wenn wir damit „evangelisieren“ ruft das meist nur ein Achselzucken hervor. Oder ein mildes Lächeln.

Es ist den Menschen egal. Ich darf doch so sein, wie ich will, das stört niemanden. Postmoderne Freiheit.

Wenn sich jemand über Christen aufregt, dann nur wegen sexueller Vorlieben Moralvorstellungen. Aber die wiederum spielen in der Botschaft Jesu kaum eine Rolle. In der postmodernen Gesellschaft hat die Verpackung des Evangeliums, wie wir sie mit der Muttermilch aufgesogen haben, seine Kraft weitgehend verloren.

Drei Wege…

Wie reagieren wir darauf? Ich sehe drei unterschiedliche Wege, die sich herauskristallisieren:

[dropcap2]1[/dropcap2] Die Einen vergewissern sich immer stärker der bewährten Bilder. So wie der Pastor aus München, der von jedem potentiellen neuen Gemeindemitglied verlangt, ihm das Evangelium in 30 Sekunden erklären zu können. Mit den richtigen Stichworten kein Problem, egal ob die irgendwer auf der Straße vor dem Gemeindehaus auch noch versteht.

[dropcap2]2[/dropcap2] Die Anderen – und das scheinen mir im Moment die meisten – versuchen, die alten Formeln in neue Gewänder zu stecken: Moderne Gottesdienste, Theater im Gottesdienst, Lifestyle-Gemeinden, kurze Multimedia-Inputs im Kino statt langweiliger 3-Punkte-Predigten in der kalten Kirche. Alles für sich super!

Aber was kommt heraus, wenn dadurch Form und Inhalt immer mehr auseinanderklaffen? Die Menschen draußen erreicht das zwar im ersten Moment besser, aber die Meisten haben eine feine Antenne für die Diskrepanz zwischen Form („alles schön, alles freundlich, alles harmlos“) und Botschaft („Du landest ewig in der Hölle, wenn du dich nicht ‚freiwillig’ zu Jesus bekehrst“). Da waren die düsteren Kapellen des Mittelalters wenigstens authentisch.

[dropcap2]3[/dropcap2] Die Dritten – und dazu gehörte ich ­­– versuchen, eine neue Beschreibung der Geschehnisse rund um Jesu Leben, Tod und Auferstehung zu finden – eine, die für uns heute Sinn macht und Menschen in ihrer Lebenswirklichkeit berührt, anrührt, verändert, ohne die Kraft der biblischen Worte zu schmälern. Im Gegenteil.

Aber ich habe gemerkt: Das erweist sich als schwieriger als gedacht. Ich bin mit keiner meiner eigenen Versuche so richtig zufrieden. Die Arbeitsgruppe „Emergente Theologie“ kommt auch nicht so richtig voran, von ihr hatte ich mir einige Denkanstöße versprochen. Alles wirkt irgendwie bemüht und nicht so richtig überzeugend… oder man kommt gar nicht erst zu einem Ergebnis.

…sind drei Sackgassen

So erweisen sich alle drei Wege in meinen Augen als Sackgasse:

[dropcap3]1[/dropcap3] Es macht keinen Sinn, sich alter Bilder zu vergewissern, auch wenn die fraglos ihre Zeit und ihren Sinn hatten. Sie haben ihren geschichtlichen Wert, aber kaum noch einen aktuellen. Und sie sind nicht “die Wahrheit”, sondern Modelle. Bei einem Modell kommt es darauf an, dass es wirkungsvoll erhellt, was es erklären soll. Wenn aber die Welt sich weitergedreht hat und die Menschen durch diese Bilder Jesu Botschaft und den Sinn seines Kommens, Wirkens, Leidens und Auferstehens nicht mehr verstehen? Dann haben sie ihre Berechtigung als Erklärungen der Wirklichkeit verloren. Im Gegenteil besteht die Gefahr, dass sie das Geschehen am Kreuz klein machen, verharmlosen. Durch ihre eigene Wirkungslosigkeit nehmen sie auch der Sache die Wirkung, die sie erklären sollen.

[dropcap3]2[/dropcap3] In ein anderes Dilemma führt der zweite Weg: Indem wir eine Verpackung bauen, die gefällt, die aber nicht zur Botschaft passt, wirken wir irgendwann wie einer, der in einem goldenen Umschlag eine Fahrt nach Bottrop überreicht. Die Menschen fühlen die Diskrepanz. Letzten Endes macht sie uns unglaubwürdig.

Dazu kommt: Auch wir selbst – also die gut meinenden Christen, die hoffen, mit einer modernen Verpackung mehr Menschen für das Evangelium zu erreichen – fühlen irgendwann das Missverhältnis zwischen Form und Inhalt und es macht uns unzufrieden.

Dieses Gefühl, addiert mit der Feststellung, dass unsere Freunde nicht so euphorisch auf Lobpreismusik reagieren wie wir, ist dafür verantwortlich, dass wir uns weitgehend von der viel gepriesenen Freundschaftsevangelisation zurück gezogen haben. Und das ist fatal: Wenn jemand zum Glauben kommt, dann mit höchster Wahrscheinlichkeit durch eine persönliche Beziehung zu einem Christen. Wenn dieser aber die frohe Botschaft nicht glaubhaft und verständlich vermitteln kann (oder will), dann bleibt ein Leben mehr unverändert. Gut, dass Gott auch Wunder tun kann.Noch mal betont: Lobpreismusik und Theater sind nichts Schlechtes! Das Problem besteht dann, wenn Verpackung und Botschaft seltsam divergieren.

[dropcap3]3[/dropcap3] Und der dritte der drei Wege? Auch der ist eine Sackgasse. Denn – das wurde mir auf jener Autofahrt wieder bewusst – ist es im Grunde ziemlich anmaßend zu versuchen, Gottes Denken und Handeln in seiner Größe, Komplexität, Vielschichtigkeit und Unendlichkeit in ein paar Stichworten oder von mir aus ein paar Sätzen erfassen zu wollen. Meine Mitfahrerin und ich haben uns darüber unterhalten, wie unterschiedlich Glaube in verschiedenen Ländern und Kulturen gelebt wird. Wie unterschiedlich sind doch Heilsverständnis und Theologie allein zwischen und innerhalb der Katholischen und den protestantischen Kirchen, ganz zu schweigen von der Orthodoxie . Ich habe in diesem Gespräch verstanden, wieso ich nie so richtig weiter gekommen bin mit meinen Versuchen, Evangelium in eine zeitgemäße Form zu gießen: Es geht einfach nicht.

Gottes Wesen, seine Liebe, seine Gerechtigkeit passen nicht in ein zweidimensionales Modell, wie wir es mit unseren Worten und theologischen Systemen beschreiben könnten. Wäre es möglich, hätte Gott es uns dann nicht einfach ein paar kompakte Sätze hinterlassen, die alles erschöpfend beschreiben? Aber Gott kommuniziert mit uns eben nicht in Powerpoint-Folien. Genauso wenig sollten wir so den Glauben kommunizieren.

Stattdessen hat Gott uns ein dreidimensionales Modell aus Fleisch und Blut geschenkt, wurde selber in der Person Jesus zum Modell und lässt uns an ihm einen Blick auf Gottes Wesen erheischen. Aber eben nur das, nicht mehr. Jesus ist viel zu vielschichtig, ambivalent und oft auch unverständlich in seinen Worten, Taten und Entscheidungen. Ein unbequemes Modell, weil es in kein Raster passt und eine große Weite zur Interpretation lässt. War das ein Versehen? Oder eine bewusste Entscheidung Gottes? Sicher letzteres.

Ein neues Modell von Gottes Plan mit Anspruch auf Vollständigkeit würde genauso wenig Gottes Größe gerecht wie die „Vier geistlichen Gesetze“ es tun. Weil Gott zu jedem Menschen anders redet und in jeder Kultur  sowieso. Christliche Gemeinden in Indonesien, Uganda , Osteuropa oder selbst Amerika sind vollständig anders als solche in Deutschland. Was bei anderen Sünde ist, ist bei uns selbstverständlich. Und andersrum. Und wie sieht Buße in einer Schamgesellschaft wie der japanischen aus? Die Botschaft Jesu ist weit größer als ein einzelner Kulturkreis und ein spezielles Heilsverständnis.

Gott in 3D

Was bedeutet das? Die Wahrheiten, auf die wir unseren Glauben gründen, stehen doch fest: Gott ist als Mensch geboren worden, hat Gottes Liebe auf Erden gelebt, hat viele Menschen berührt, das religiöse Establishment aufgemischt, Kranke geheilt. Hat die friedliche Herrschaft Gottes verkündet, aber auch so manchen harten Satz gesagt. Hat freiwillig und unschuldig die Todesstrafe am Kreuz erlitten. Und ist nach drei Tagen wieder auferstanden.

Das alles ist für mich Wahrheit. Es ist historisches Geschehen (lass uns gern über Details reden) zu einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort – und doch mit riesiger heilsgeschichtlicher, sozialer und politischer Wirkung bis in unsere heutige Zeit. Jesus hat die Welt verändert. (Daran nimmt auch kaum einer unserer Zeitgenossen Anstoß.) Jesus ist unser 3D-Modell für das Wesen Gottes. Und von ihm aus müssen wir alles betrachten und interpretieren.

Auch Paulus erzählt das Evangelium unterschiedlich

Zeitbedingt und (hoffentlich) in die dann jeweils vorherrschende Kultur passend sind allerdings die Modelle und Formeln, mit denen wir das Geschehene und seine Wirkung in Worte fassen und erklären wollen. Das ist absolut notwendig, um das Geheimnis von Jesus und dem Kreuz in verschiedenen Zeiten und Kulturen halbwegs verständlich und griffig zu machen. Es soll ja relevant werden für konkrete Menschen zu einer konkreten Zeit in einer konkreten Lebenssituation. Dafür müssen sie es in ihrer jeweiligen Lebenswirklichkeit begreifen können.

Schon im Neuen Testament erklärt Paulus das Evangelium den Griechen in Athen ganz anders als den Juden in Jerusalem. Bei den einen (Apg. 17) zitiert er die griechischen Philosophen und sagt: Gott ist nicht in handgemachten Tempeln, sondern Gott ist überall, um jeden von uns herum; in ihm leben, weben und sind wir. Bei den anderen nimmt er Bezug auf die jüdische Tradition (z.B. Ap. 13) und sagt: Jesus ist das letztgültige Opfer für eure Sünden. Mit beidem ist derselbe Jesus gemeint und dieselbe Gute Nachricht.

Wir dürfen die Augen nicht davor verschließen: Unsere Modelle und Formeln beziehen sich immer auf eine bestimmte Kultur und sind per Definition irgendwann veraltet. Nicht einmal für alle gleichzeitig existierenden Menschen ist ein einzelnes dieser Bilder universell passend und verständlich.

Der eingesperrte Löwe

Modelle haben deshalb immer etwas Gefährliches an sich: Sie tendieren dazu, selbst zur Wahrheit zu mutieren. Sie rücken an die Stelle dessen, was sie eigentlich erklären und erhellen sollten. Dann aber verdunkeln sie eher und verhindern Verständnis.

Wir in der westlichen Christenheit haben mit unseren festen Formeln das Evangelium eingesperrt, eingefroren auf ein bestimmtes, von Zeit, Ort und Kultur bestimmtes Modell. Nicht die Säkularisierung, nicht die Aufklärung, nicht die postmoderne Vielfalt haben dem Evangelium die Macht genommen, Menschen heute zu berühren. Wir selbst waren es. Wie man einen Löwen einsperrt, um ihn bei sich zu haben, um ihn betrachten zu können, um sich seiner sicher zu sein. Aber auch, um vor ihm sicher zu sein. Wir haben das Evangelium in Formeln gesperrt, um es unter Kontrolle zu haben.

Christen in den verschiedenen Kulturen leben ihren Glauben sehr unterschiedlich. Sie konzentrieren ihre Aufmerksamkeit auf andere Punkte, sie gehen anders  mit dem biblischen Zeugnis um.  Hat nur eine Gruppe von ihnen Recht? Oder gibt es viele Aspekte in Gottes Heilsgeschichte, die alle im Leben, Sterben und Auferstehen Jesu kumulieren? Mit der ersten Antwort kann ich schlecht leben.

Ich bin mehr überzeugt denn je: Es ist nicht möglich, das Evangelium in 30 Sekunden zu erklären. Auch nicht in einer Predigt oder einem knappen Text. Wir erfassen ja nicht einmal in einem ganzen Leben vollständig den Weg Gottes mit seinen Menschen.

Was tun?

Um den Menschen unserer Zeit und westlichen Kultur das Evangelium wieder verständlich zu machen, müssen wir uns auf den Wunsch nach Vielfalt des postmodernen Menschen einlassen. Für diejenigen von uns, die eh so ticken, ist das keine Anstrengung. Für die anderen ist es ein bewusstes Einlassen auf das Wagnis, das eigene Glaubensgebäude auf hohle und instabile Stellen abzuklopfen. Und gegebenenfalls auch einen Teileinsturz in Kauf zu nehmen, in der konkreten Hoffnung, dass da nur menschliche Gedanken und Interpretationen der Wahrheit einstürzen – und ein stabilerer, tragfähigerer, überzeugender Glaube daraus erwächst.

Um das zu tun, ist zweierlei notwendig:

[dropcap2]1[/dropcap2] Es ist notwendig, wieder zu einem genauen, aufmerksamen Lesen der biblischen Schriften zurückkehren. Wir müssen den Bibeltext in seinem Kontext, seiner Zeit und seinen Empfängern ernst nehmen. Das ist gar nicht so einfach, schwingen doch in jedem halbwegs langjährigen Christen beim Lesen unzählige Erinnerungen und Interpretationen mit. Zu einer objektiven Betrachtung des Bibeltextes kann man sich vielleicht noch am ehesten zwingen, in dem man ihn mit einem überhaupt nicht kirchlich sozialisierten Menschen zusammen liest oder sich zumindest in dessen wahrscheinliches Hören des Textes hineinversetzt.

[dropcap2]2[/dropcap2] Es ist notwendig, uns zu öffnen für Denkmodelle, die nicht den uns tradierten entsprechen. Ja, die ihm vielleicht sogar auf den ersten Blick zu widersprechen scheinen. Denkmodelle, die für Christen in anderen Teilen der Welt vielleicht selbstverständlich sind. Wir sollten die Angst davor verlieren, dass Gott uns böse ist, wenn wir über unseren Tellerrand blicken, um ihm näher zu kommen und um ihm aufrichtig nachzufolgen.Um das zu schaffen, ist es vor allem wichtig, auf Gottes Liebe zu vertrauen. Selbst wenn jemand glaubt, dass niemand in den Himmel kommt, der nicht Jesus Christus als seinen persönlichen Erlöser in einem bewussten Übergabegebet angenommen hat, so ist es für ihn in einem ersten Schritt wichtig, sich von der Befürchtung zu lösen, Gott wäre sklavisch auf diesen Mechanismus festgelegt. Die Bibel zeigt uns viele Beispiele, wie Gott mit Gerichtsandrohungen inkonsequent umgeht: Ninive, Sodom, David und viele andere. Sieht Gott eine Chance, einem Menschen zu verzeihen, dann tut er es. Das nimmt Druck.

Dies zu probieren wäre ein guter Anfang. Und in vielen Ecken und Enden dieses Landes und der westlichen Welt sehe ich bereits Menschen, die dies tun. Zumindest würden wir dann vielleicht zu einer Kommunikation des Evangeliums kommen, welche die so vielfältig geprägten Menschen von heute wieder anrührt, begeistert, mitzieht – und endlich zu Gott zieht.

Ich auf jeden Fall werde jetzt nicht mehr versuchen, die Weltformen für den Glauben zu finden. Aber eigentlich noch viel spannender ist es ja eh, die vielfältigen Aspekte von Gottes Wesen und Handeln zu entdecken und auszugraben. Gott ist eben ein wenig größer als unser Verstand. Zum Glück.

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Kommentare

19 Kommentare auf "Das Evangelium in 30 Sekunden"

  1. Der Insider says:

    Graffito an einer Wand: „Christus ist auferstanden!“
    Ein anderer sprüht drunter: „Na und?! Ich auch – jeden Morgen, zwangsweise!“

    Paulus auf dem Areopag und M. Luthers „auf’s Maul schauen“ verbindet, dass es gar nicht anders geht, als Menschen in ihrer Zeit in den ihnen eigenen Denkkategorien, Weltmodellen, Selbstverständnissen anzusprechen, um mit ihnen gemeinsam auf das aufmerksam zu werden, was eben nicht verfügbar, ein-für-allemal erklärbar, zeitlos gültig ist. Die biblische Überlieferung lehrt uns, dass Gott eben kein bloß ewiges Fatum (oder auch Faktum) darstellt, sondern sich selber ausschließlich in und mit der Geschichte verwoben offenbart und konkret nur als mit uns auf dem Weg erfahrbar ist.

    Danke für deinen Blog-Artikel! Und Jesus als 3-D Modell Gottes, wo wir immer noch an unserer eher 2-dimensionalen Bildhaftigkeit hängen – das hat schon was… Die Bibel wäre dann sowas wie eine 3-D Brille, und mit ihr sieht man gut!

    Aktion:
    Jemand geht in der Fußgängerzone auf und ab, hält – wie ein Demonstrant – eine lange Stange (mind. 2 Meter!) hoch, an deren oberen Ende ein eher kleiner Zettel befestigt ist. Passanten betrachten den Mann, ihre Augen wandern nach oben, aber niemand kann die Schrift entziffern. Wird der Mann darauf angesprochen, was das Ganze denn solle (oft genügt auch Augenkontakt), antwortet er fragend: „Ach, interessiert es Sie, was da oben draufsteht?“ – Wie zufällig hat er (oder ein weiterer Mitarbeiter) ein Fernglas dabei, überlässt es dem Passanten: „Hier, schauen Sie mal durch…“ – Der Passant buchstabiert „G-o-t-t i-s-t d-i-r n-ä-h-e-r a-l-s d-u d-e-n-k-s-t.“ – „Ja, die Bibel ist wie ein Fernglas: Wenn Sie mal in ihr lesen, entdecken Sie vielleicht, wie nahe Gott uns ist…!“ – Irgendwo nebenbei befindet sich ein Infotisch / -zelt mit Infos und Gesprächsmöglichkeiten…
    Wir haben es mehrfach ausprobiert – so geht’s auch…
    …meint der Insider

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  2. Walter says:

    Peter und ich arbeiten am Thema und sind in eine ziemlich aehnliche Richtung gegangen wie du hier. Demnaechst gibt es dazu auch was zu lesen. Und die emergente Theologie macht auch weiter – ich hoffe, du bist dabei!

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  3. Christian Döring says:

    ich glaube nicht an die „postmoderne Freiheit“. Ganz sicher ist sie die Ursache für die vielen Scherbenhaufen in unserer Gesellschaft.

    Durch Zufall bekam ich vor ein paar Tagen „Das Geheimnis der Seligpreisungen“ von Jürgen Werth in die Hände. Dort bekam ich eine völlig andere Freiheit präsentiert. Ich glaube dies ist die einzige Wahrheit mit zukunftstauglichen Ideen.

    Antworten
  4. Klaus Neuwirth says:

    Heute fehlt primär Gottesfurcht, vielleicht weil Wahrheiten nicht mehr so häufig wie in vergangenen Zeiten verkündet werden?

    Offenbar aber sind die Werke des Fleisches, welche sind: Unzucht, Unreinheit, Zügellosigkeit, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Wutausbrüche, Streitereien, Entzweiungen, Parteiungen, Neidereien, Trinkereien, Gelage und Ähnliches, wovon ich euch vorhersage, so wie ich vorhersagte, dass die, welche solches tun, Gottes Königtum nicht erben werden. (Gal. 5:19-21)

    Draussen die Hunde und die Zauberer und die Hurer (Strichjungen, Knabenschänder, Tierschänder, jegliche sexuelle Unmoral)) und die Mörder und die Götzendiener und jeder (die) Lüge Liebende und Tuende. (Off 22:15)

    Oder wisst ihr nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Irrt euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Lustknaben, noch Knabenschänder, noch Diebe, noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes erben. Und viele von euch waren dies. Doch ihr wurdet abgewaschen, ihr wurdet geheiligt, ihr wurdet gerechtgesprochen im Namen des Herrn Jesus Christos und im Geist unseres Gottes. Alles ist mir erlaubt, doch nicht alles nützt; alles ist mir erlaubt, doch ich werde mich nicht beherrschen lassen von etwas. (1 Kor 6:9-12)

    Für einen Gerechten ist das Gesetz nicht bestimmt, sondern für Gesetzlose und Rebellische, Gottlose und Sünder, Unheilige und Unreine, Vatermörder und Muttermörder, Menschentöter, Unzüchtige, Knabenschänder, Menschenhändler, Lügner, Meineidige, und wenn etwas anderes der gesunden Lehre entgegensteht, wie sie dem Evangelium von der Herrlichkeit des seligen Gottes entspricht, mit dem ich betraut worden bin. (1 Tim 1:9-11 ZUR)

    Wisse, dass in den letzten Tagen gefährliche Zeiten sind; denn so werden die Menschen sein: Selbstliebend, geldliebend, prahlend, überheblich, lästernd, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, ungezügelt, das Gute nicht liebend, Verräter, verwegen, aufgeblasen, lustliebend mehr als gottliebend, habend (den) Anschein von Frömmigkeit, ihre Kraft aber (ver)leugnend; (2 Tim 3:1-5)

    Denn offenbart wird (der) Zorn Gottes vom Himmel gegen jede Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit von Menschen, die die Wahrheit in Ungerechtigkeit niederhalten, da ja das Erkennbare Gottes offenbar ist unter ihnen; denn Gott offenbarte (es) ihnen.
    Denn das Unsichtbare an ihm wird seit Schöpfung (der) Welt durch das Gemachte als Erkennbares angeschaut, seine ewige Kraft und Göttlichkeit, auf daß sie ohne Entschuldigung sind, da sie ja, kennend Gott, nicht wie Gott (ihn) verherrlichten oder dankten, sondern sie wurden zunichte gemacht in ihren Überlegungen, und verfinstert wurde ihr unverständiges Herz. (Rom. 1:18-21)
    Deshalb übergab sie Gott in den Begierden ihrer Herzen zur Unreinheit des Entehrtwerdens ihrer Leiber untereinander; diese vertauschten die Wahrheit Gottes in der Lüge, und sie erwiesen Ehre und dienten der Schöpfung gegen den Schöpfer, der gelobt ist alle Ewigkeit; Amen. (Rom. 1:24-5)

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    • Rolf Krüger says:

      Kannst du das auch anders sagen als dadurch, dass du Bibelstellen aus dem Zusammengang reißt, um mit ihnen um dich zu werfen?

      Antworten
  5. shasta-cor says:

    Hallo Rolf,

    ich finde deinen beitrag sehr interessant. Er bringt mich allerdings noch auf weiter Gedanken. Was ist mit unseren „Gemeindekindern“, denen, die die die Gemeindeluft in den 70/80ern mit der Muttermilch aufgesogen haben (gehöre selber dazu). Wieviel % sindheute noch dabei – und sind sie dabei odernur anwesend? Die, die nicht mehr dabei sind: warum sind sie gegangen? Hat ihr (Kinder) Glaube nicht mhr gehalten, was er versprach, waren die Versprechen so wie wie verstanden wurden auch in der Bibel auffindbar oder sind sie zwar noch im Glauben dabei aber nicht mehr in den Gemeinden? Wenn ja, warum? Wenn nein, was hat sie vertrieben?
    Diese bewusst in quasi Telegrammstil gefassten Gedanken bewegen mich gerade. Wäre auf einen Austausch gespannt hier oder per Mail.

    Ich wiederum glaube niht, daß Dinge wie „Freundschaftsevangelisation“ oder auch Glaube am Montag instrumentalisiert werden darf. Die Frage, die sich mir stellt: wie kann ich meinen Glauben heute leben – und zwar so, daß ich in Gemeinde und am Arbeitsplatz verstanden werde. Wie kann ich anderen helfen, en offenes Ohr für die Nöte anderer haben – ohne gleich quasi ein Plakat mit mir herum zu tragen, daß ich das alles nur mache, weil Gott mich und den anderen liebt. Denn das wirkt häufig sehr aufgesetzt und dadurch irgendwie unglaubwürdig.

    Antworten
  6. easyfisch says:

    Hallo
    Finde deinen „Was tun? Punkt 1“ eine tolle Idee.
    Mit jemandem Jesus-„noch“-fernstehenden die Bibel zu lesen.

    Antworten
  7. Thomas Jakob says:

    Für mich war die Ökumenische Theologie von Peter Knauer eine wichtige Entdeckung. Eine Theologie für eine mündig gewordene, aufgeklärte Welt. Ich hätte mir viele Umwege ersparen können, wenn ich darauf eher gestoßen wäre.

    Antworten
  8. Harry says:

    Ich würde gern mal mit Dir ein Schwarzbier, ein naturtrübes Weizen und einen Rotwein trinken und Dir eine Sommernacht lang zuhören……………..

    Antworten
  9. Christian says:

    Die Sackgasse ist eine selbst gemachte: Das „alte“, von dir kursiv gedruckt zusammengefasste Evangelium wird von euch selbst nicht mehr geglaubt (daher das unwirkliche Gefühl bei der Präsentation gegenüber Nichtchristen). Ein neues Evangelium ist nicht in Sicht. Das Ergebnis ist kollektiver Defätismus, der niemanden überzeugt.

    Antworten
    • KarlHeinz Mueller says:

      Vollmacht…ist eben nicht machbar ohne selbst ein Teil von „Ihm“ zu sein…
      (das unwirkliche Gefühl bei der Präsentation gegenüber Nichtchristen) ist vielleicht auch die Feigheit sich zu „Outen“ mit den Massstäben Gottes, welche unserer Gesellschaft sehr wohl etwas zu sagen hätten…zB….Abtreibung, Geldgier, Gleichgültigkeit, Trägheit, Egoismus, usw…wir müssen nicht die 4 geistl. Gesetze unserer Postmoderne anpassen…sondern zu der klaren salzigen Sprache zurückkehren, auch auf die Gefahr hin, das man uns belächelt.

      Antworten
  10. Maris says:

    Das Wort vom Kreuz wird nicht freudig aufgenommen, sondern milde kopfschüttelnd belächelt, und zwar nicht erst in der „postmodernen“ Gesellschaft. Paulus kannte das. Seine Konsequenz war nicht: Ein neues Evangelium muss her!, sondern: „Ich schäme mich des Evangeliums von Christo nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die da selig macht alle, die daran glauben, die Juden vornehmlich und auch die Griechen.“ Umkehrschluss: In dem Augenblick, in dem ich nicht mehr die selig machende Kraft des Evangeliums erkenne, fange ich an, mich dafür zu schämen und nach neuen Ausdrucksformen und Inhalten Ausschau zu halten.

    Antworten
  11. Christian says:

    Den Kern des Evangeliums zu erzählen, braucht keine 30 Sekunden.

    Er lässt sich in 3 Worte fassen: „Gott rettet Sünder.“
    Oder in ein Piktogramm: den Fisch.
    Oder ein Anagramm: „TULIP“.

    Doch lässt sich darüber auch Tage- und Nächtelang reden, ohne dass man müde wird: Angefangen bei „Mose und allen Propheten und allen Schriften“ (Lk. 24,27), über die Evangelien und die Briefe, bis zur Offenbarung, dazu ohne Ende Beispiele von Gottes Güte und Treue aus dem eigenen Leben.

    Für wen es vorteilhaft sein soll, wenn „fromme Felsen“ aus der „konsumgeilen Brandung der Fußgängerzonen“ verschwinden, bleibt mir verborgen. „Menschenfischer“ haben ihre Berechtigung und Notwendigkeit wie eh und je, und wer Ohren hat zu hören, wird auch heute noch hören.

    Diesen 20. August vor 41 Jahren sprachen mich solch anachronistischen „frommen Felsen“ in Form von amerikanischen Jesus People mit dicken Thompson Chain Bibeln in der Hand am Deutschen Eck in Koblenz an, und kurze Zeit später machte mir der Geist Gottes unmissverständlich klar, dass ich mit der Wahrheit in Berührung gekommen war und dass mein Leben nicht so weitergehen musste und durfte wie bisher.

    Alles wurde anders: Mein extensiver Drogenkonsum war schlagartig beendet, mein Leben bekam Struktur und Sinn. Da war es nur folgerichtig, sofort wieder auf die Straßen zu gehen und anderen davon zu erzählen. Das Ganze war eine Art schneeballartige Erweckung: Jesus war in aller Munde, füllte alle Zeitungen. Wir erzählten die Story sogar in großen Musical-Theatern in London und anderen Städten. Das gleiche fand fast überall gleichzeitig statt: Im „Jesus-Center“ in Hamburg, dem „Oneway-Haus“ in Berlin, Coffeebars und Teestuben sprangen aus dem Boden, dazu OM, YWAM, Teen Challenge, Highway Mission und viele andere.

    Dass das vom Prinzip her keineswegs veraltet ist, zeigte neben vielen anderen Initiativen hier in Hamburg gerade Martin Dreyer mit seiner Zeltmission in Harburg. Seine Sprache ist zwar recht gewagt, aber es ist die alte Botschaft: „Gott rettet Sünder!“ Und die Leute kommen und gehen als veränderte Menschen wieder weg.

    Antworten
    • Lara says:

      Christian, bei aller Sympathie für nostalgische Dinosaurier wie dich, schau dich doch mal um in den postreligiösen, missionsfreien Fußgängerzonen! Wo sind sie alle geblieben, die Infotische der örtlichen FeGs mit ihren Traktaten, die Propheten auf den Apfelsinenkisten, die flirtenden FischerInnen der „Kinder Gottes“, die Sanyasis und Hare Krishnas? Selbst die Zeugen und die Mormonen scheinen ihre Truppen zurückgezogen zu haben. Und, gibt’s die Heilsarmee eigentlich noch? Die Brandung strömt hindernisfrei. Ein paar moderne Christen stellen vielleicht mal einen Fairtrade-Tisch auf und erheben Forderungen, die jede halbwegs tolerable politische Partei im Portfolio hat. Doch das stört niemanden. Erinnert mich irgendwie an die „Needles“, die Südwestspitze der Isle of Wight, die nach einer skurrilen Felsformation heißt, die aber schon vor 100 Jahren ins Meer gestürzt ist.
      Und du, Christian, kommst du eigentlich noch aus deinem religionsphilosophischen Apologeten-Ohrensessel heraus? Oder hast du auch aufgegeben und musst schon die bizarren Jesus Freaks als Alibi anführen, dass überhaupt noch was geschieht? Stell dich mit der Bibel in der Hand in die Fußgängerzone, und polarisier die Christen: Einige werden sich fremdschämen, andere werden sich vielleicht daneben stellen.

      Antworten
      • Christian says:

        Ja Lara, in vollem Umfang stattgegeben:
        Mein Lebensgefühl gleicht zuweilen demjenigen der „Needle“, deren felsige Trümmer Seepocken- und Algen-überwuchert am Meeresboden vor sich hinbröckeln. 😉

        Kollektiver Defätismus hat nun mal virulente Wirkung.

        Genau deswegen habe ich von meinen Erlebnissen mit Gott erzählt.

        Wie Asaph in Psalm 78 sagt:

        „Ich will meinen Mund auftun zu Sprüchen und alte Geschichten aussprechen, die wir gehört haben und wissen und unsre Väter uns erzählt haben, dass wir’s nicht verhalten sollten ihren Kindern, die hernach kommen, und verkündigten den Ruhm des Herrn und seine Macht und seine Wunder, die er getan hat.
        Er … gebot zu lehren ihre Kinder, auf dass es die Nachkommen lernten und die Kinder, die noch sollten geboren werden; wenn sie aufkämen, dass sie es auch ihren Kinder verkündigten, dass sie setzten auf Gott ihre Hoffnung und nicht vergäßen der Taten Gottes und seine Gebote hielten und nicht würden wie ihre Väter, eine abtrünnige und ungehorsame Art, welchen ihr Herz nicht fest war und ihr Geist nicht treulich hielt an Gott … und vergaßen seiner Taten und seiner Wunder, die er ihnen erzeigt hatte.“

        Die schlimmste Sünde ist, Gott nichts mehr zuzutrauen. „Sie glaubten nicht an seine Wunder.“ Da wurde selbst Jesus ungehalten: „O du ungläubiges Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein? wie lange soll ich euch tragen?“ (Mk. 9,19).

        Antworten
        • KarlHeinz Mueller says:

          Die nächste „echte“ Erweckung wird immer anders aussehen als die letzte…entscheidend dabei ist ob Gott oder unsere postmodernen Evangelisationsversuche (Emergent Church) Urheber sind. 🙂

          Antworten
          • KarlHeinz Mueller says:

            @Lara…bin auch so ein Dinosaurier..(bekehrter Hippie anno73)…Wer eimal das Wasser des Lebens geschmeckt hat…kann, selbst wenn wollte, nicht hinter dem „erlebten“ zurück gehen…das bewirkt jedoch über die Jahre eine tiefe Trauer, wenn man sieht, das die ausgeschenkte Brühe kaum noch lebendig ist…Erweckungen sind meiner Meinung nach nicht machbar…Jesus erweckt uns…also warten wir auf „Sein“ handeln.

            Antworten
            • Christian says:

              Genau! Das meinte ich gestern mit: „Gott rettet Sünder.“ Nicht: Gott gibt den Menschen die Möglichkeit, sich selbst zu retten.

              Antworten

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