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Inno2012: Cappuccino ist der neue rote Tee

Inno2012 ist nun schon ein paar Tage vorbei – Zeit für ein Resümee.  Wie auch Marlin es schon beschrieb, machte das Treffen einen ambivalenten Eindruck auf mich.

Erstes Gefühl: Gut, dass es Inno2012 gab! Gut, sich mal wieder getroffen zu haben. Ich habe alte Bekanntschaften aufgefrischt und neue, spannende Leute kennen gelernt. Die Atmosphäre war angenehm, die Halle hatte trotz ihrer Größe etwas Gemütliches. Die Präsentationsform (nichts von der Bühne länger als 10 Min) war toll. Facetime (also die Stände im Zentrum des Geschehens) waren eine klasse Sache, vor allem der Kaffee für kleines Geld. J Und natürlich die netten Leute, die Rede und Antwort gestanden haben zu ihren Projekten, Initiativen oder Organisationen. Inno2012 war für mich sehr wertvoll. Nur vielleicht beim nächsten Mal noch mehr Sofas aufstellen und – wie Toby richtig anmahnt – die Künstler besser integrieren.

Eine wichtige Rolle spielte Inno2012 auch in dem Prozess des übergemeindlichen Dialogs. Der hat sich schon so toll im Inno-Logo ausgedrückt und ist an vielen Stellen tatsächlich gepflegt worden. Danke an die Vordenker und Organisatoren! Ich glaube, dass für so manchen aus dem schon jahrelang praktizierten Blick über den Tellerrand endlich das Klettern über denselben geworden ist. Auch wenn insgesamt gesehen und trotz aller Weite nur ein schmales, szenetypisches Spektrum der Christenheit in Deutschland repräsentiert war (und die Frauen auf der Bühne mal wieder völlig in der Minderzahl waren), haben wir doch tolle Initiativen und Gemeinden gesehen, gute Inputs gehört und gute Anstöße mitgenommen. Die alte Dame Willow hat es mal wieder geschafft, Beweger zusammen zu bringen – und diesmal die jungen Wilden, die Willow andernfalls vielleicht über kurz oder lang verloren hätte.

Inno… was nochmal?

Zweites Gefühl: Wofür stand „Inno“ noch mal? Innovativ? Das muss ein Missverständnis sein. Was genau ist an der Idee innovativ, nicht nur für uns selbst da zu sein, sondern für die Menschen unserer Stadt? An Geh- statt Komm-Konzepten? An Diakonie? An Grillen als Gottdienst? Am Wirken lassen des Heiligen Geistes? Damit waren Propheten wie Arno & Andreas und Superzwei schon deutlich früher am Start. Wenn aber nicht mal die Altväter des Frommpop uns wach rütteln konnten – welche Wirkung erwarten wir uns dann von einem (pardon) „Kuschelclub der Erretteten“ wie Inno2012? Seien wir ehrlich: Wir halten uns für super innovativ, aber am Ende ist es doch bei vielen Themen dasselbe wie schon in den letzten 40 Jahren. Nur dass Capuccino nun der neue rote Tee ist.

Aber etwas anderes stimmt auch irgendwie… Wenn ich mir an die eigene Nase fasse muss ich zugeben: Solange ich das nicht selbst in meinem Leben und meiner Gemeinde voll umsetze, ist es eben doch innovativ, vom „Rausgehen“ zu reden. Von Zielgruppengottesdiensten und missionalem Lebensstil. Von sozialem Engagement und vom Tun von Gottes Auftrag. Der Grad an nötiger Innovation misst sich eben immer am Entwicklungsstand des zu Erneuernden.

Das Problem scheint mir zu sein, dass wir schon so lange von der notwendigen Erneuerung reden und so wenige Gemeinden sie wirklich umsetzen. Wir sind uns seit Jahrzehnten (übertreibe ich damit wirklich?) über die Ziele einig, aber wir ändern unsere Praxis nur sehr langsam. Shane Hipps nannte es „zu viel Orthodoxie, zu wenig Orthopraxie“. Woran liegt das?

Innovation ohne Unterbau

Kurz zusammengefasst ist mein Eindruck, dass wir ganz viel über neue Formen, Arbeitsfelder, Gemeindekonzepte und TeeKaffee-Sorten sprechen können (und sollten). Aber dass bei aller nötigen äußerlichen Erneuerung der theologische Unterbau dieser Entwicklung noch auf eigentümliche Weise hinterher hinkt. Oder anders gesagt: Wenn wir nicht aufpassen, bleibt die schöne neue innovative Gemeindewelt innen hohl, weil Stil und Theologie auseinander driften: Stil postmodern, Theologie modern. Die von uns so ersehnte Innovation bliebe vor allem Fassade. Und das merken die Menschen intuitiv.

Was ich meine wurde an Stuttgart an einigen Stellen deutlich, wenn es von der Theorie auf die Praxis kam. So wie es Matthias Kaune (der einzige Katholik – schade!) treffend auf dem Punkt brachte: Wir wollen Kirche für Suchende sein, aber was passiert, wenn sie uns plötzlich wirklich finden?

Wie kompatibel sind unsere Gemeinden für die Menschen „da draußen“? Welche stilistischen (werden weniger) und theologischen (sind schwerer zu überwinden) Schranken und Hürden bauen wir für sie auf? Und welche dieser Hürden sind biblisch begründet und welche kulturell? Oder anders: Welche Schranken baut Gott auf und welche haben wir von unseren Vorfahren geerbt? Wir arbeiten immer daran, das „wir“ und „ihr“ stilistisch aufzulösen. Aber um authentisch zu sein, muss es da nicht auch theologisch aufgelöst oder zumindest bereinigt werden?

Ich habe das Gefühl, viele von uns „Innos“ spüren diese Diskrepanz, so wie ein Teilnehmer von Forum fünf am Mittwochnachmittag es formulierte: „Wir sagen immer: Gott nimmt dich bedingungslos an, so wie du bist, aber dann wird er dich verändern, so wie wir es für richtig halten es Gottes Wille entspricht. – Wo bleibt da die Bedingungslosigkeit?“

In der Folge dominierten viele Fragen, die gar nicht so viel mit „Stil“ als mit Inhalt zu tun hatten: Welche biblischen Aussagen gelten heute nur für eine bestimmte Kultur? Wie hätte Jesus in der Schamgesellschaft Japans über Vergebung gepredigt? Wie können wir trotz unserer westlich-kulturellen Brille die biblischen Aussagen richtig verstehen, so wie sie gemeint waren? Wie kann das ureigenste Wesen christlicher Grundbekenntnisse zutage treten? Welches sind überhaupt diese grundlegenden Bekenntnisse? Mit welchen Thesen lohnt es sich, bei den Menschen anzuecken und mit welchen Dogmen vergeuden wir einfach nur Chancen und vergraulen unnötig Leute, weil Gott diese spezifische Frage, die für uns zentral ist, im Grunde völlig wurscht ist?

Viele Fragen – und erstaunlich wenig Antworten wurden gegeben. Irgendwie schwant mir: Hier liegt Potential für echte Erneuerung. Vielleicht denken wir unsere Innovation bislang einfach nicht wirklich zu Ende und bleiben damit auf halber Strecke liegen zu dem Punkt hin, an dem Jesus sich Gemeinde im 21. Jahrhundert wünscht?

Die Innovation der Botschaft

Das könnte ein Grund sein, warum auch innovative Gemeinden oft nicht so richtig „vom Fleck“ kommen. Haben wir viel zu viel mit uns selbst zu tun, weil wir uns ständig selbst vergewissern wollen, ob wir noch auf dem richtigen Weg sind? Weil wir uns dieses Weges gar nicht sooo sicher sind? Weil es uns doch schwer fällt, uns nicht über Abgrenzung zu anderen zu definieren, sondern über das Zentrum des Glaubens? Weil wir doch Sorge haben, dass Gottes Liebe nicht so bedingungslos ist, wie wir immer predigen?

Ein Pastor einer hippen Berliner Gemeinde sagte in Stuttgart sinngemäß (ich hoffe, ich habe es falsch verstanden): „Wir passen uns ganz an unsere Zielgruppe an, wir steigen immer mit einem säkularen Zitat in die Predigt ein, wir reden verständlich und offen. Aber die letzten zehn Prozent der Predigt gehören der moralischen Botschaft (sic!), mit der wir die Zuhörer ‚herausfordern’.“ Wirklich gute Arbeit, tolle Gemeinde, aber außen weltstädtische Fassade und innen die bekannte dualistische Botschaft? Da entsteht (mindestens für den außen stehenden Interessierten) ein Riss. Die Gefahr ist immer, dass innovative Formen ohne innovative Theologie zu der alten Fischer-fängt-Fisch-mit-Köder-Methode führen. Die ist aber erstens unaufrichtig, zweitens nicht besonders effektiv und drittens oft nicht sehr nachhaltig.

Na, aber ist denn die Botschaft nicht seit 2.000 Jahren dieselbe? Klar. Ist sie. Und genau weil sie so alt ist, ist es so wichtig, diese Botschaft immer wieder vom kulturell bedingten Schliff zu befreien, den sie in jeder Epoche bekommt. Innovative Theologie heißt ja nicht, etwas Neues zu erfinden oder etwas hinzuzudichten. Sondern es heißt, zurück zum Ursprung zu gehen. So wie der Allianz-Vorsitzende Michael Diener es bei Inno2012 ausgedrückt hat: Nicht alles, vielleicht nichts an kirchlichen Innovationen ist neu, aber eine Frage muss sich jede Generation stellen: Was passt wie in die jeweilige Zeit? Das wäre ein guter Themenschwerpunkt für den nächsten Inno-Kongress.

 

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Kommentare

23 Kommentare auf "Inno2012: Cappuccino ist der neue rote Tee"

  1. Peter Aschoff says:

    So ähnlich ging’s mir auch. „Neu“ ist ja extrem relativ, die radikale Innovation des einen ist der alte Hut des anderen, weil fast alles schon irgendwann so ähnlich mal da war in 2.000 Jahre Christenheit. Nur wer davon wenig weiß, findet viel Neues. Außer in der Moderne ist „neu“ ja auch kein Wert an sich. Vielleicht würde beim nächsten Mal eine gründliche Analyse der Fragen unserer Gesellschaft gut tun, um dann zu sehen, welche Ressourcen uns das Evangelium und die Gemeinschaft der Heiligen bietet, um auf diese Themen einzugehen. Dann wären wir weg von der Frage, wie unser Club hipper und bigger wird…

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    • Markus Weimer says:

      das allerdings klappt nur, wenn sich diejenigen, die Neues bereits leben auch in den Prozess der Vorbereitung integrieren lassen. Das war ja eine der Schwierigkeiten… Ich teile die hier präsentierte Analyse weitestgehend. Dennoch meine ich, dass die wirklichen Innovationen (der Theologie) durchaus präsent waren – man musste sie eben auf den 2. Blick entdecken und wahrnehmen. Es gab durchaus kongruente Ansätze, wo Form und Inhalt ein postmodernes Gepräge hatten…

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      • Rolf Krüger says:

        Hallo Markus,

        ja, da hast du Recht, sie waren da. Nur ein wenig verschämter, als ich es erwartet hatte. Das würde ich mir nächstes Mal stärker im Blickpunkt wünschen. Weißt du, ob 2014 wieder ein Inno im Vorfeld des Leitungskongresses geplant ist?

        LG,
        Rolf

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  2. Esther Delatrée says:

    Zu allem, was über Inno bislang an Fazit gezogen wurde – nachvollziehbar. Die richtig interessanten Fragen kommen gerade erst auf, glaub ich! Einen Applaus will ich aber auch mal noch loswerden. So als Pädagogin. Ich war skeptisch bezüglich des 8×8-Formats. Vermutete verschriebene Oberflächlichkeit. Was soll man in 8 min Wesentliches vermitteln können? Aber – im Rückblick fand ich, es wurde mehr Wesentliches vermittelt, als ein einzelner Sprecher in 64 min hätte sagen können. Es gab da eine Konzentration durch diese Beschränkung, die ich nicht schlecht fand. Natürlich waren Aussagen vorhersagbar, manche mehr, manche weniger… 😉 Aber ist das schlimm? Im Verbund mit den Speaker’s Corners, bei denen man ja mit den Sprechern 1 h lang ins Gespräch kommen konnte, war das methodisch aus meiner Sicht ein gutes Format.

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  3. Corinna Schubert says:

    Wirklich spannend ist die Frage, ob wir uns ohne Abgrenzung definieren können. Daran bin ich hängen geblieben.
    Ich glaube, es wäre sehr innovativ, wenn uns das gelänge und wir wirklich Einheit leben würden.
    Nur: Ist das möglich? Zumal „Definition“ in ihrer Wortbedeutung eigentlich Abgrenzung meint? Heißt das, dass wir inhaltsleer werden, wenn wir uns nicht mehr abgrenzen?
    Ich finde es herausfordernd und will mich da mal selber beobachten…

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  4. Corinna Schubert says:

    Zum Theam Geh-statt-Komm-Struktur:
    Neu ist das ganz bestimmt nicht. Sagte Jesus nicht: „Geht hin!“ statt „Ladet ein!“?
    Wenn man nach der Inno den Willow-Kongress besucht hat, hat man den riesen Unterschied und das Innovationspotential aber bemerkt. Dort war nämlich von Komm-Struktur in Reinkultur zu hören.
    Und wenn man die Geh-Struktur konsequent weiter denkt und lebt, dann bleibt man nicht bei einer Ich-geh-damit-du-kommst-Struktur stehen, wie es in den innovativsten Gemeinden im Landes- und Freikirchenbereich zu finden ist. Dann kommt man dazu: Ich gehe und bleibe und bin mit den Menschen dort Kirche, wo ich sie finde.
    Auf so eine Ekklesiologie sind wir noch nicht vorbereitet. Lasst uns daran weiter denken!

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    • Markus Weimer says:

      und meiner Beobachtung nach sind viele neue Bewegungen sehr stark darin diesen Paradigmenwechsel zu betonen, ihn ekklesiologisch zu profilieren etc… Nur wirklich inspirierende Umsetzungen sind mir extrem wenige bekannt. Da kann man in England zahlreiche Beispiele erleben. Bei uns bleibt es meist in messerscharfen Analysen stecken… Das ist unsere Herausforderung. Diese ekklesiologischen Prinzipien zu leben!

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  5. Peter says:

    Ich glaube, der sympathische Traum, es könnte ohne Grenzziehungen gehen, ist genau das – ein Traum. Jede These ist auch die Verneinung ihrer Antithese. Die Frage scheint mir mehr die, wie durchlässig die Grenzen bleiben (wie vorläufig also unser Urteil ist), und ob sie der Bewegung und Grundrichtung des Evangeliums entsprechen.

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  6. Peter says:

    … und ich bin mir immer noch nicht sicher, ob wir hier zwar super Theorie, nur leider ein großes Umsetzungsdefizit haben, Markus. Ich kenne einen Haufen Leute, die sich ein durch und durch modernes Konzept von „Postmoderne“ angelesen haben, aber am Vordergründigen hängengeblieben sind und die Fragen dahinter weder intellektuell noch existenziell bewältigt haben. Der Vorsprung der Briten rührt doch auch daher, dass sie zwei Jahrzehnte Vorsprung bei der Dekonstruktion ihrer modernen Kirchen- und Denkstrukturen haben. Hier ist für viele die Landes- und freikirchliche Welt immer noch so in Ordnung, dass sie sich auf keine Experimente einlassen wollen.

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  7. Feuerstein says:

    Ich denke, dass wenn wir nicht so verkopft denken würden und uns sehr von Jesus inspirieren lassen, wir viel eher „gehen“, anstatt zu sagen „komm“. Wir müssten tatsächlich unsere Strukturen etwas beiseite lassen und unser Herz reden und fühlen lassen. Ich muss gestehen, dass es mir auch schwer fällt, möchte es aber gerne und wünschte mir mehr innovative Menschen in der Gemeinde. Was wir mehr brauchen ist die Zeit der Stille im Gespräch mit Gott und richtig zuhören, damit wir das tun, was ER will.
    Vilma

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  8. -anja says:

    „die Frauen auf der Bühne mal wieder völlig in der Minderzahl“

    Halten die es womöglich mehr mit der Orthopraxie?
    Trinken mit Kindergartenmüttern Kaffee,
    erzählen unspektakulär von ihrem Gott,
    unterstützen ihre alleinerziehende Kollegin,
    versuchen in ihrem Job Gottes Prinzipien nicht zu verraten,
    pfeifen auf die Postmoderne und bemühen sich, so gut es geht, inmitten all der Pflichten zwischen Oma und Office, Pipi und Puzzeln, FAZ und Halbtagsjob den Gott ihres Herzens leuchten zu lassen.
    Wär ja mal was. :o)

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  9. hannesleitlein.de » Inno2012 – ein Rückblick says:

    […] vertretenen Projekte ist wohl gleichermaßen zu bescheinigen, dass sie eigentlich – wie Rolf Krüger schon feststellte – gar nicht so sonderlich innovativ sind: Gemeinden messen ihren Erfolg leider noch immer an […]

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  10. Miriam says:

    Hallo,

    Also ich war nicht bei der Inno,kenne sie nicht,aber nachdem Bericht zu folge geht es wohl um die Erneureung der Kirche.An sich gut,aber wieso sucht man dafür Ideen bei anderen Menschen und deren Gemeinden??Wieso nicht einfach beten???Also bei uns in der Kirche herrscht ein grosser Umschwung,wir standen fest,an einem Punkt,wir haben dann über einen Monat jeden Tag morgens um 6 Uhr uns in der Kirche versammelt,um zu beten,das Gott uns zeige,was er von uns als Gemiende möchte,denn so wie Gott für jeden Menschen einen eigenen Plan hat,so hat er Ihn auch für jede Gemeinde.Und der heilige Geist hat uns ganz deutlich nach langem, internsivem beten und fasten gezeigt was Gott von uns als Gemiende wollte,und wir haben das so umgesetzt,und tragen nun die Früchte dessen.Und wir beten immer weiter das er uns als Geminede zeigt und lenkt,und Gott ist ja so kreativ,er hat ganz tolle Ideen,also fragt ihn doch direkt!!

    Dann lese ich ja auch immer mehr über die Vereinung der bestimmten Glaubensrichtungen,wer heutzutage ökumänisch tätig ist,wow,super….nur leider sagt di Bibel da etwas ganz anders dazu.Halten wir uns mehr an Gott und sein Wort,und halten uns nicht an menschlichen Konstruktionen und Idiologien fest,denn das entfernt uns gerade von Gott,und ich denke das möchtet/n Ihr/Wir doch gerade nicht,oder?

    Das Wort Gottes ist ganz klar und deutlich,nur machen wir es oft komplizierter als es ist,Gott war,ist und belibt immer der selbe,so auch seine Massage,wie wir diese weitergeben sollen,und an wen – wer das nicht so genau weiss,dem kann ich nur empfehlen: Bete intensiv,frage Gott und er wird es Dir klar und deutlich Sagen-wenn du bereit bist Ihm zu zuhöeren,denn Gebet ist immerhin ein Diaolg und kein Monolog.

    In diesem Sinne,Gottes reichen Segne für euch alle,und das Jesus uns immer mehr und mehr die geistlichen Augen öffnet

    Miriam

    Antworten
  11. Anika says:

    warum macht ihr euch solche Gedanken, hat nicht Jesus gesagt: ohne mich könnt ihr nichts tun? er ist immernoch lebendig und unter uns. also lassen wir Ihn doch entscheiden was er für sein Reich möchte und vertrauen IHM 🙂 einfach mal beten und Gott fragen 🙂 und ja seine Liebe ist bedingunslos aber er ist auch Gentelman und lässt jedem den Freien Willen.

    LG Anika

    Antworten
    • Rolf Krüger says:

      Hi Anika und Mirjam,

      Ja, Gottes Willen zu erkennen ist wichtig. Aber meint ihr wirklich, wir dürften dabei nicht selbst denken und uns mit anderen austauschen, weil Gott schon irgendwas selbst machen wird? Wie redet Gott eurer Erfahrung nach zu uns uns teilt seine Herzensanliegen mit uns? Mirjam, wie hat denn Gott bei eurem Prozess gesprochen?

      Ist es nicht vorwiegend dadurch, dass wir Menschen nach dem besten Weg forschen, miteinander (konstruktiv) darum ringen und am Ende zu einer Einmütigkeit kommen? Diese Einmütigkeit scheint ein Privileg des Himmels zu sein, hier auf der Erde habe ich es noch nicht erlebt, dass unter allen Menschen vollkommene Einmütigkeit über eine Frage herrschte.

      Aber wir können immer wieder versuchen, diesem himmlischen Ideal nachzueifern, um ab und zu einen Zipfel davon zu erheischen. Dann ist ein Stück Himmel auf Erden. Wenn zwei oder drei Übereinkommen in meinem Namen…

      Und das kann in einer Gemeinde sein, ein Kongress oder eine Blogdiskussion 🙂

      LG,
      Rolf

      Antworten
      • Miriam says:

        Hallo Rolf,

        doch ich finde es völlig legitim sich mit anderen auszutauschen,auch wir tun das,vorallem machen wir auch viele Projekte,mit anderen Geminenden aus unserem Ort zusammen,denn Jesus wird wieder kommen um seine Kirche zu holen,und nicht nur ein paar Gemeinden,daher ist Einigkeit sehr wichtig.Auch beten wir immer fuer die anderen Geminden in unserem Ort speziell,aber auch für die Kirche generell.

        Jedoch versuchen wir keine Ideen und Projekte von anderen anzugucken,denn das bringt uns nichts,wenn doch die Gemeinde eine ganz andere Berufung hat als unsere.Nur vielen ist dies erstmal garnicht bewusst,das jede Gemiende von Gott einen speziellen Auftrag hat.Und den kann uns nur er selber Preis geben.

        Bei uns war es ja wie gesagt so,dass wir über längeren Zeitraum beteten und auch Fasten und baten das Gott uns zeigte was bei uns „schief läuft“ und was er diese Jahr (wir machten en Anfang 2011) von uns als Gemeinde möchte.Und es kam eine Sache ganz stark hervor: Evangelisieren!!Also machten wir 2 grosse Evangelisationsveranstalltungen,eine in einem kino,wo wir Menschen einluden die Jesus noch nicht kannten,und eine ging eine woche lang,in einem Armenvirtel,wo wir jeden Abend dort das Wort Gottes verkuendeten,und für Heilung beteten und so wieter.Es ist viel passsiert zur Ehre Gottes,auch in uns,die wir der Gemeinde anhoeren,ein richtiger wachstum begann nochmal,und Gott fing auch an unsere Gemeinde zu reinigen,die Religiösn kamen plötzlich nicht mehr,und Gott sagte es passiere,damit hier nur Menschen sind,die mich wirklich suchen und lieben,und mir nachfolgen wollen.Nun wenn die Gemeinde gereinigt ist,werdet ihr offen sein fuer die neuen Seelen die da kommen werden.Ja das alles machte Gott.Und haben wir uns Jugendliche aus drei Gemeinden zusammen getan,eine „band“ gegründet,mit der wir regelmässig ins Altenheim gehenund dort mit den Leutchen singen,und aber auch über Gott reden,und es wundervoll zu erleben,was da passiert,wieviel Liebe sie uns geben,wieviele um Gebete bitten,udn wieviel mittlerweile Jesus in ihr Herz gelassen haben.

        Wie Gott zu uns spricht?Ach da hat er doch tausend Formen und Wege,sei es direkt über sein Wort (Bibel),visionen,oder Gedanken,oder wirklich die Stimme hoeren,oder das man plötzlich eine geniale Idee hat,aber dann merkt man das das nicht eine eingene Idee von einem selbst ist,sondern von Gott kommt.

        Austausch mit anderen Gemeinden ist wichtig,aber es kommt darauf an,über was man sich austauscht.Das ist ein kleiner feiner aber doch grosser Unterschied.

        Ich hoffe dies etwas verdeutlichen zu koennen.

        Achja und wer die Gab hat in Zungen zu beten,dem kann ich nur empfehelne,gerade bei solchen Fragen in Zungen zu beten,und dann kommt eine Vision und Revelation nach der anderen,solange wir glauben und auf Gott vertrauen.

        Gottes segen,und finde diesen Austausch sehr interessant

        Miriam

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  12. Anika says:

    Hallo Rolf 🙂

    hast du im herzen mal das Gefühl gehabt das musst du jetzt machen oder ein inner sicherheit ja genau das ist jetzt richtig, so spricht gott zu mir. und ja du hast recht Gott lebt von und mit der gemeinschaft, denn er ist ein dreiiniger Gott. daher klar in Gemeinschaft nach antworten suchen, z.B zusammen beten, zusammen anpacken und jder bringt seine Ideen rein. denn das bedeutet doch das Wort Kirche: Gemeinschaft der Gläubigen. und nicht Konfession oder ähnliches. Nur wo Gemeinschaft ist ohne Neid,oder wo jeder meint es besser zu wissen als der andere. da kann Gottes Gemeinde entstehen nur da. Denken wir doch mal an die Fußwaschung, Jesus als Ihr Meister wusch seine Jüngern die Füße und gab uns Anleitung dassselbe mit unseren Brüdern zu machen 🙂 keiner ist größere als der andere vor Gott .
    LG Anika

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  13. “Inno2012: Bilder & Berichte” | Tobias Faix says:

    […] paar Bilder, die Timm Ziegenthaler gemacht hat. Einige gute Berichte über Inno haben Motoki und Rolf geschrieben. […]

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