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Evangelische Kirche: Mit Begeisterung missionarisch

Am zweiten und auch schon wieder letzten Abend der EKD Zukunftswerkstatt in Kassel stand der Abend ausgezeichneter Ideen. Ganze sieben Preise wurden verliehen, an tolle Projekte, wegweisende Habitilationen und ideenreiche Gottesdienste.

Alles ok und gut, mit viel Liebe gemacht und hervorragend umgesetzt.

Doch plötzlich steht da ein 21-jähriger auf der Bühne, ein Mitglied von e-Motion, der Jugendgemeinde aus Essen, geleitet von Christina Brudereck. Und er hält eine begeisterte Rede darüber, dass wir Kirche nach dem Herzen Jesu werden sollen. Offen und missionarisch, eine Familie und doch einladend, mit praktischer Liebe für die Menschen um uns herum und solche ganz weit weg in der Welt. Eine Kirche, die den Menschen Glauben so vermittelt, dass Leben verändert werden. Äußerlich und innerlich.

Und plötzlich applaudiert die Menge anders. Nicht mehr höflich, sondern begeistert. Nicht mehr laut, sondern tosend. Die ersten stehen auf, bald steht der halbe Saal. Standing Ovations – in diesen Genuß kam nicht einmal der Ratsvorsitzende für seine wirklich brilliante Rede vom Vortag.

Dieser Abend macht klar: Diese Kirche will etwas neues, die Menschen wollen Klartext reden, sie wollen offen und begeistert von Jesus sprechen statt ihren Glauben zu verklausulieren und hinter Kirchenmauern zu verstecken. Keine Privatisierung des Glaubens! Sie wollen inspirierende Gemeinden, in der der heilige Geist auf sichtbare und mächtige wirkt. Und wo sich Menschen verändern und sagen können: hier habe ich zum Glauben gefunden.

Diese Botschaft geht von diesem Abend dieses Land.

Und noch ein Zweiter bestätigte diesen Eindruck: Christian Führer, ehemaliger Pfarrer der Leipziger Nikolaikirche sagte klare Worte in seiner Dankesrede: Wir müssen wieder
Kirche Jesu Christi werden. Denn nicht Thron und Altar gehören nach Jesus zusammen, sondern Straße und Altar. Lasst uns die Barrieren niedrig machen für alle – für Rollstuhlfahrer und für Atheisten.

Der Kongress in Kassel macht auf schöne Weise deutlich: Nicht nur diese Kirche, auch die Menschen in dieser Kirche wollen wirklich missionarisch werden. Vielleicht bleibt ja der gestrige Appell Bischof Hubers nicht ungehört. Vielleicht stehen uns im wahrsten Sinne bewegende Zeiten bevor.

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