Coffee to go (XXV): Gerechtigkeit

Unter „Gerechtigkeit“ verstehen wir, dass jeder das bekommt, was ihm zusteht und was er verdient: Der Dieb eine Geldstrafe, der Mörder lebenslänglich, der Ingenieur viel Gehalt, die Putzfrau wenig. Der Hebräer (und damit auch Jesus und die biblischen Schriften) verstehen unter Gerechtigkeit, wenn allen Gutes widerfährt. Der Weinbauer, der allen Tagelöhnern einen Denar gibt – egal ob sie Morgens oder Mittags angefangen haben – handelt in unserer Denke ungerecht. In der Denke Jesu handelt er gerecht.

„Jedem das seine“ vs. „allen das Gute“ – diesen  Unterschied müssen wir mitbedenken, wann immer wir über Gottes Gerechtigkeit sprechen.

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