Rick Warren: „Gib acht, wem du bei Twitter folgst!“

Gib acht, wem du bei Twitter folgst! Rick Warren, einflussreicher Pastor in den USA und Autor zahlreicher Bücher („40 Tage mit Vision“), hat diese Warnung in einer E-Mail an die hauptamtlichen Mitarbeiter seiner „Saddleback“-Gemeinde ausgegeben, wie Matthew Paul Turner berichtet.

Er sorgt sich in der Mail darüber, dass einige Kollegen bei Twitter Leuten folgen, „denen man nicht folgen sollte“. Darunter seien Atheisten, Kritiker seiner Kirche, engherzige Menschen und solche mit vulgärem Vokabular. Rick Warren vermutet automatische „Folgst-du-mir-dann-folge-ich-dir“-Dienste dahinter und will herausgefunden haben, dass bei einigen dieser „engstirnigen Christen oder Anti-Christen“ Saddleback-Mitarbeitern die Mehrheit der Follower ausmachten.

„Wem du bei Facebook oder Twitter folgst ist ein Zeugnis für andere!“ schreibt er in großen Buchstaben in seine Mail. Er bietet sich sogar an, bei Bedarf eine Liste der aus seiner Sicht fragwürdigen Accounts für jeden Mitarbeiter zu erstellen.

Nun, ich bin eigentlich ganz froh, dass Jesus ziemlich fragwürdige Leute als Nachfolger hatte und sich mit ziemlich kaputten Typen beschäftigt hat: Zöllner (so was wie heute Hedgefondmanager), Diebe und Lügner (Judas), Guerillakämpfer (Simon der Zelot), Haudegen (Petrus), Trinker, Prostituierte, etc…

Jesus hat sich keine Sorgen gemacht, dass seine Nachfolger oder die, denen er zuhörte, ein schlechtes Zeugnis für ihn wären. Gut so – denn sonst würde er sich vermutlich auch für mich schämen und mich „entfolgen“…

 

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